Neues aus dem Verein

2012

15.04.2012        22. Radtourenfahrt 2012 des RV Zwenkau 1890 e. V.

Zur ersten großen Veranstaltung des Zwenkauer Radfahrer-Vereins fanden sich am 15. April rund 300 Aktive im Zwenkauer Waldbad ein. Pünktlich um 09:00 Uhr schickte Bürgermeister Holger Schulz nicht nur Sportler aus verschiedenen Bundesländern (u. a. aus Berlin, Paderborn, Gera, Lauf bei Nürnberg, Dresden) auf unterschiedliche lange Strecken von 25 bis 152 km, sondern auch die Rad-Nationalmannschaft Marokkos. Diese nutzte unsere Tour unter Leitung von Ex-Bundestrainer Andreas Petermann für eine abwechslungsreiche Trainingseinheit.

Alle Starter wurden wie gewohnt an verschiedenen Verpflegungspunkten von unseren Vereinsmitgliedern versorgt. Am Start und Ziel war am frühen Nachmittag die mit selbst gebackenem Kuchen liebevoll angerichtete Kaffee-Tafel wie leergefegt. Auch unsere neu in roten Leuchtfarben erstellten Richtungspfeile und Hinweisschilder auf den Streckenabschnitten erhielten von den Mitstreitern großen Zuspruch. Unser besonderer Dank gilt in dem Zusammenhang Raimon Berthold, dem Geschäftsführer der ASB GmbH - "Die Fahrradwerkstatt Zwenkau“, für die Sponsorleistung und Vermittlung zur Herstellung der Schilder und Pfeile.

Geehrt wurden die Vereine mit den meisten Startern. Es ergab sich folgende Wertung:

1. Platz mit 25 Aktiven der Hallzig Express e.V. (Region Halle-Leipzig)
2. Platz mit 17 Aktiven der RMS Schloss Neuhaus (Paderborn)
3. Platz mit 13 Aktiven der ESV Bitterfeld

Der Vizepräsident für Breiten- und Freizeitsport des Sächsischen Radfahrer-Bundes Carsten Krause nutzte unsere Veranstaltung, um die aktivsten Radtouren-Fahrer Sachsens der Saison 2011 auszuzeichnen. Unser Verein belegte hinter dem RSV AC Leipzig und RV Germania Delitzsch den dritten Platz.

Bei der Rückgabe der Startnummern bedankten sich zahlreiche Sportler für die gute Organisation und versprachen, nächstes Jahr wiederzukommen.

Der Vorstand unseres Vereins möchte sich bei allen aktiven Vereinsmitgliedern herzlich für ihren Einsatz bedanken.

F. Hempel



04.03.2012              Die Radsportsaison 2012 ist eröffnet

Am Sonntag, dem 4. März starteten 4 Frauen und 6 Männer) unseres Vereins bei der Country-Tourenfahrt (CTF) "Ins Delitzscher Seenland", veranstaltet vom RV Germania Delitzsch. Bei nur 4° Celcius plus,  aber auch bei solchen Temperaturen kann man Rad fahren, führte die Strecke zu großen Teilen über unbefestigte Wege rund um den Zwochauer und Werbeliner See. Damit wurden auf dem Mountainbike die ersten Breitensportpunkte für die Jahreswertung 2012 eingefahren. Alle Teilnehmer haben mit viel Freude die 40 km-Strecke bewältigt mit der Hoffnung , dass die radsportunfreundliche Zeit bald zu Ende ist.
Für einige Aktive des Vereins stehen ab 18. März  im Traininglager auf Mallorca hoffentlich wärmere Tage in Aussicht.


F. Hempel


 

28.02.2012             Fitnesstag mit unseren Vereinsmitgliedern
                                  Heike Eckhardt und Gunter Häntsch im Schulhort Pegau


Horterzieherin Heike Eckhardt und Gunter Häntsch gestalteten in den Winterferien im Schulhort Pegau für sportbegeisterte Kinder einen Fitnesstag.

Gunter Häntsch erzählte von seinem Radtraining beim RV Zwenkau und zeigte den Kindern seine Pokale und Siegerfotos.Die Kinder begutachteten interessiert die mitgebrachten Fitnessgeräte und Rennräder unseres Vereins. Damit radelten sie begeistert durch das Haus.

Alle Kids nahmen unter dem Motto " Wer schafft in drei Minuten auf dem Ergometer die meisten Kilometer? " an einem kleinen Wettbewerb teil.

Fridolin aus der 3. Klasse ging dabei mit 2250 m als Sieger hervor.

H. Eckhardt


 

2011

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. begrüßt ganz herzlich:

Jens Hennig
Jens Kajinowski
Daniel Kurth



11.12.2011       4. Mountainbike-Adventsradeln des Radfahrer-Vereins Zwenkau

Zur letzten offiziellen Veranstaltung des Jahres 2011 trafen sich am 3. Advent 14 Vereinsmitglieder am Kap Zwenkau. Bei sonnigem Wetter und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ( 4° C) ging es 10 Uhr unter Führung von Frank Dörr auf die ca. 40 km lange Strecke.

Sie führte zuerst Richtung Westen zum Tagebauaussichtspunkt Zitzschen am Zwenkauer See. Weiter ging es in nördliche Richtung über Wiesen- und Waldwege vorbei am ausgetrockneten Elsterstausee Richtung ehemaliges Fortunabad bis zum Scherbelberg in Kleinzschocher. An der kräftezehrenden Auffahrt mit 10 % Steigung mussten einige Teilnehmer von Ihren Pedalen steigen und den Anstieg zu Fuß bezwingen. Bei einem Radler lößte sich sogar das Hinterrad aus dem Rahmen, welches aber mit schnellen Handgriffen wieder eingesetzt werden konnte.

Der Rückweg verlief über den Elsterradweg bis zu den Ufern des Cospudener Sees. An diesem vorbei wurde die A 38 gequert und auf dem Radweg am Zwenkauer See nach ca. 2,5 Stunden der Startpunkt wieder erreicht.

Zum Abschluss wurden die Sportler bei einem üppigen Imbiss mit Steaks, Rostern, Salaten und leckerem Glühwein im Partyraum der Familie Wölfel verwöhnt. Dafür vielen Dank an Kerstin, Jörg und Tobias.

Es waren sich alle einig, dass Frank Dörr eine abwechslungsreiche Strecke ausgesucht hatte. Es zeigte sich, dass die Teilnehmer mit Treckingrädern zum Teil erhebliche Probleme mit ihrer Bereifung auf den stellenweise gefrorenen Wegpassagen hatten.

Bei der Verabschiedung stand fest, dass 2012 wieder solch eine Veranstaltung stattfinden wird.

F. Hempel


 

03.12.2011                                          Jahreshauptversammlung 2011

Zu unserer Jahreshauptversammlung, die erstmals im Ambiente der Gaststätte "Reinhardts Kartoffelhaus Pelle" im Ausstellungspavillon am Kap Zwenkau durchgeführt wurde, fanden sich am 3. Dezember 34 abstimmungsberechtigte Vereinsmitglieder und Gäste ein. Nach der Begrüssung durch den Versammlungsleiter Thomas Scheibe und Verlesung der Tagesordnung folgten die Berichte des Vorsitzenden, der Sportwarte und des Kassenwartes.

Vereinsvorsitzender Henry Scheffler berichtete über die von unserem Verein durchgeführten Veranstaltungen und die Aktivitäten der Mitglieder. Die Anwesenden erfuhren, dass am Ende des Jahres 9 Sportler den Verein verlassen werden und 2011 nur drei neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Damit startet unser Verein mit 48 Vereinsmitgliedern ins Jahr 2012.

Rennsportwart Günter Arndt vermeldete von unserer kleinen Gruppe der Lizenzfahrer beachtliche Erfolge. Vor allem Gunter Häntsch konnte bei insgesamt 26 Rennen überzeugen. Von vielen Top-Ten-Platzierungen ragt sein 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Einzelzeitfahren heraus. Aber auch Lydija Wegerdt mit u. a. zwei vierten Plätzen beim Radweltpokal und der Masters Cycling Classic und Siegfried Horn mit einem 3. Platz bei der Landesmeisterschaft im Einzelzeitfahren und mit einem 12. Platz im Einzelzeitfahren der Masters Cycling Classic konnten sich sehr gut in Szene setzen..
Der Wechsel unserer Nachwuchsfahrerin Jana Rehde, die mit einem 3. Platz bei der Landesmeisterschaft im Kriterium ihren wertvollsten Erfolg verbuchen konnte, zu einem anderen Verein zeigt, dass wir am Aufbau einer Trainingsgruppe für Kinder und Jugendliche im vergangenen Jahr gescheitert sind. Eines der Probleme dabei ist, einen geeigneten Übungsleiter zu finden. Momentan zeichnet sich hier noch keine Lösung ab.

Als Nächster berichtete Harald Redepenning über die Sparkassen "neuseen classics - rund um die braunkohle" und die anstehende Durchführung der Deutschen Radmeisterschaften im Juni 2012 in Zwenkau und Grimma. Dabei ging es um die Problematik Termine, Finanzen und Partner.

Im Vortrag des RTF-Wartes Frank Dörr erfuhren die Mitglieder, dass durch unsere 27 Wertungskarteninhaber im Vergleich zum letzten Jahr weniger Kilometer gefahren wurden und damit auch die Zahl der gesammelten Wertungspunkte geringer war. Die Aktivsten waren bei den Frauen Brunhild Eichler und bei den Männern Frank Lehmann. In guter Errinerung bleibt für eine Vielzahl unserer Radsportler die Teilnahme an der RTF unseres befreundeten Vereins in Paderborn.

Die Kassenwartin Kerstin Wölfel legte dar, dass auch in diesem Jahr im Verein solide gewirtschaftet wurde und für 2012 eine sichere finanzielle Grundlage besteht.

Es folgte die Entlastung des alten Vorstands und danach die Neuwahl durch die Mitglieder. Es ist schade, dass sich Lothar Petermann nicht wieder zur Wahl stellte, hatte er doch viel in Sachen Sponsoring für den Verein getan.

Der Neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender:     Henry Scheffler
Stellvertreter:     Frank Dörr
Kassenwart:      Kerstin Wölfel
Rennsportwart: Günter Arndt
RTF- Wart:         Jürgen Linke
Pressewart:       Frank Hempel
Beisitzer:             Harald Redepenning

Anschließend wurde über den Haushaltsplan 2012 und die Höhe der Mitgliedsbeiträge abgestimmt. Letztere bleiben unverändert und sind damit schon etliche Jahre konstant.

Im Abschlusswort bedankte sich unser Vorsitzender bei allen Mitgliedern für die vor allem bei der erfolgreichen Durchführung unserer Vereinsveranstaltungen geleisteten Arbeit.

Der Abend klang mit anregenden Diskussionsrunden und Filmbeiträgen von Frank Dörr aus.

Jahreshauptversammlung des RV ZWENKAU 2011 - Entlastung des Vorstandes

F. Hempel

 



01.09.2011          43. Radweltpokal und Masters Cycling Classic in St. Johann

In diesem Jahr gab es bei der vom 20. bis 27. August stattgefundenen Radsportwoche in St. Johann in Tirol (Österreich) eine organisatorische Neuerung.

Auszüge aus einer Information des Östereichischen Radsportverbandes vom 18.08.11:

"Die UCI, der Welt-Radsportverband, hatte im Vorjahr beschlossen, eine neuartige Masters-WM in Form eines ,Cycling for all – jedermann (unlizenzierte Fahrer) und lizenzierte Fahrer zusammen‘ selbst zu organisieren. Gleichzeitig hat die UCI eine Gebühr in Höhe von 50.000 Euro für den Veranstalter eingeführt....Diese aufzubringen war für Veranstalter Harald Baumann nicht möglich....Baumann reagierte rasch und schuf ergänzend zum traditionellen Rad-Weltpokal den „Masters Cycling Classic“. Dieser ist vom Programm und Altersklassen her identisch mit der bisherigen Masters Rad-Weltmeisterschaft....Der Masters Cycling Classic ist ....im UCI-Rennkalender enthalten und damit ein offizielles UCI-Rennen...."

Die Statusänderung hatte keinen Einfluss auf das hohe sportliche Niveau der zu den größten Radsportereignissen der Welt zählenden Veranstaltung, denn fast alle Sieger und starke Teilnehmer vergangener Jahre hatten gemeldet. Am Start waren über 3400 Radrennsportler aus 52 Nationen, die in 51 nach Altersklassen gegliederten Wettbewerben um die begehrten Medaillen und Pokale kämpften.

Unter ihnen waren mit Lydija Wegerdt und Siegfried Horn auch zwei Vetreter des RV ZWENKAU. Lydija startete beim Radweltpokal-Rennen und bei der Masters Cycling Classic im Straßenrennen über eine Distanz von jeweils 40 km, Siegfried bei der Masters Cycling Classic im Einzelzeitfahren über 20 km und im Straßenrennen über 40 km.

Knackpunkt der 40 km-Runde mit 190 Höhenmetern ist der Anstieg zur Huberhöhe, der 1.75 km nach dem Start beginnt und bei Kilometer 4.10 mit 757 m den höchsten Punkt der Strecke erreicht (Steigung 11 %). Am Kilometer 14 wartet auf die Akteure der nächste Anstieg mit 10 % in die Ortslage Schwendt, ehe es in eine rasante 2.3 km lange Abfahrt nach Kössen, dem tiefsten Punkt der Strecke, geht. 2.5 km weiter gibt es noch einmal einen kurzen "Stich" zum Loferberg (dem Wendepunkt der Zeitfahrstrecke) und nach einer kurzen Abfahrt geht es bis zum Ziel in St. Johann im Tal der Großache optisch kaum sichtbar aber in den Beinen deutlich zu spüren ständig leicht bergan. Und windstill ist es in diesem Tal nie!

Lydija ging am 22.08. bei einer Temperatur von 34° im Schatten um den 43. Radweltpokal in der ältesten Frauenklasse in einem gemeinsamen Rennen mit der jüngeren Klasse bis Jahrgang 1961 bei getrennter Wertung an den Start. Ihr Rückstand auf der Huberhöhe hielt sich in Grenzen, so dass sie auf der Strecke bis Schwendt allein in einer Aufholjagd an eine Gruppe mit zwei jüngeren Fahrerinnen und der Holländerin Elisabeth van de Ven aus ihrer Altersklasse heran kam. Als gute Abfahrerin konnte sie sich bei der "Schussfahrt" hinunter nach Kössen - 71.1 km/h zeigte ihr Fahrrad-Computer als Maximalgeschwindigkeit an - aus der Gruppe absetzen. Die Aufholjagd und die Alleinfahrt ab Kössen im Tal der Großache hatten viel Kraft gekostet, so dass am Ende die "Körner" nicht reichten, um den Vorsprung zu halten. 5 km vorm Ziel wurde sie von den drei Mitstreiterinnen wieder eingeholt. Im Sprint ging es um Platz drei (die ersten Zwei ihrer Altersgruppe waren an der Huberhöhe uneinholbar davon gezogen). Hier hatte die Holländerin, auf der Strecke die schwächere Fahrerin, mehr zuzusetzen, so dass Lydija eine Radlänge zu einem Podestplatz fehlte.

Lydija Wegerdt im Ziel beim 43. Radweltpokal

Ähnlich verlief der Masters Cycling Classic im Straßenrennen am 26.08., nur dass es mit 38° im Schatten bei wolkenlosem Himmel und heißem Gegenwind im Tal der Großache ein noch schwierigeres Kräftemessen war. Im Stil eines Einzelzeitfahrens bemühte sich Lydija vergeblich, die vor ihr auf dem dritten Platz liegende Ex-Weltmeisterin im Einzelzeitfahren Elizabeth Randall aus Australien einzuholen. Aber nach 25 km Alleinfahrt war es wenigstens geschaft, die bis dahin Vierte Hallgjerd Simonsen aus Norwegen zu erreichen. Lydijas Antritt 3 km vor dem Ziel konnte die Norwegerin nicht parierien, so dass Lydija mit einem Vorsprung von zwei Minuten allein im Ziel ankam und sich wiederum einen vierten Platz sicherte.

Lydija Wegerdt bei der Masters Cycling Classic im Straßenrennen in der Anfahrt zur Huberhöhe

Bei der unter der Schirmherrschaft vom erfolgreichsten italienischen Radrennfahrer Francesco Moser ausgetragenen Masters Cycling Classic im Einzelzeitfahren über 20 km von Erpfendorf bis zum Loferberg und zurück war Siegfried Horn mit seiner neuen Zeitfahrmaschine am Start. Nachdem er in der Vergangenheit mit einem 16. und 17. Platz  zweimal knapp eine Pokal-Platzierung verfehlte (bis Platz 15 wird ein Pokal vergeben) hat es dieses Mal geklappt. Bei wiederum einer hochsommerlichen Temperatur von 34° und Gegenwind nach der Wende am Loferberg auf der leicht bis zum Ziel ansteigenden Strecke belegte Sigi unter 47 Startern seiner Altersklasse mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39 km/h einen hervorragenden 12. Platz.



Siegfried Horn bei der Masters Cycling Classic im Einzelzeitfahren kurz vorm Ziel

Nicht wunschgemäß lief es für Sigi in der Hitzeschlacht bei der Masters Cycling Classic im Straßenrennen am 26.08. über 40 km. Hier musste er an der Huberhöhe "abreißen" lassen. Den Rückstand zur Hauptgruppe konnte er nicht wett machen, so dass er nach einer 29-köpfigen Spitzengruppe und 6 einzeln ankommenden Akteuren in einer Gruppe von 17 Fahrern über den Zielstrich fuhr und auf Platz 44 landete.

Siegfried Horn bei der Masters Cycling Classic im Straßenrennen auf der Huberhöhe

Bei der allabendlichen Siegerehrung (eine wurde von Jan Ullrich und Olaf Pollack durchgeführt) auf dem Vorplatz des Kaisersaales in St. Johann mit Abspielen der Nationalhymnen für die Sieger und dem Aufziehen der Nationalfahnen für die drei auf dem "Stockerl" Platzierten dreimal den RV ZWENKAU auf der Bühne zum Empfang der Pokale vetreten zu haben, kann sich sehen lassen. Deshalb an dieser Stelle ein Dankeschön an unsere beiden Aktiven!

G. Arndt
Fotos: Foto Kriesche St. Johann in Tirol




15.08.2011                Eindrücke vom 3. Rad-Marathon Tannheimer Tal in Österreich

Dieses Jahr hatte ich meine Meldung für den am 17. Juli in Tannheim (Tirol) stattfindenden Rad-Marathon mit Start im Tannheimer Tal abgegeben. Als Vorbereitung darauf hatte ich flache 220 km zum Knappensee bei Hoyerswerda und zurück sowie 200 km beim Tharandter Fahrrad XXL Radmarathon quer durchs Osterzgebirge absolviert.

Ich reiste einige Tage eher in Tannheim an, da im Rahmenprogramm Ausfahrten und Podiumsgespräche mit den ehemaligen Rad-Profis Marcel Wüst (Deutschland) und Gerrit Glomser (Östreich) geplant waren. An zwei in lockerer Athmosphäre verlaufenden Ausfahrten über 90 bergige und 60 flache Kilometer, sowie in einem Frage-Antwort--Gespräch mit M. Wüst wurde den Teilnehmern manch heißer Tip zum Rad-Marathon vermittelt.

Vor dem Start um 6 Uhr bei 12 °C stellt sich die Frage nach der Anzugsordnung. Da es nach 2,5 km erst einmal 10 km bergab geht und die folgenden durchs Lechtal führenden flachen 50 km schnell (35 km/h) in Gruppe gefahren werden, entschied ich mich für Blasenfolie und Windweste für den Oberkörper sowie Arm- und Knielinge. Die Füße steckten in dünnen Neoprensocken. Auf Grund fehlender Reparaturservicestationen nahm ich in einem kleinen Rucksack neben zwei Schläuchen auch einen Faltreifen mit.



Nach 70 km wurde die erste von sechs Verpflegungsstationen erreicht. Jetzt galt es, über die Orte Warth und Lech zum Flexenpass (1773 m) und Arlbergpass (1793 m) die ersten Höhenmeter auf ca. 45 km zu absolvieren. Ich verstaute Blasenfolie, Arm- und Beinlinge im Rucksack. Da man bei ca. 800 Teilnehmern immer ein sogenanntes „Hinterrad“ findet, welches „dein Tempo“ fährt, bin ich gut über die ersten Berge gekommen.

Nach der Verpflegung am Arlbergpass hieß es, sich wieder warm anzuziehen, denn es ging durch mehrere Tunnel und 1000 Höhenmeter bergab ins 50 km enfernte Imst (Inntal). Dort wartete nach 170 km der „Scharfrichter“ der Strecke, die 14 km lange Auffahrt zum Gipfel des 1940 m hochgelegenen Hahntennjoch. Auf diesem Abschnitt mit einer Steigung von 8-14 % stießen viele Starter an ihre körperlichen Grenzen, so dass sie kurzzeitig von ihren Rädern steigen mussten. Ich brauchte ohne Pause mit einer Übersetzung von 34/26 1,5 Stunden bis zum Gipfel. Dabei genoss ich die Ausblicke aufs Bergmassiv sowie in die steil abfallenden Schluchten. Das ist immer ein Teil meiner Motivation.

Oben angekommen, zeigte ein Blick übers Lechtal dunkle Regenwolken. Total durchgeschwitzt  zog ich bei 14° C alle Sachen über, die ich bei mir hatte. Die folgende 14 km lange Abfahrt ins Tal war auf den ersten 6 km recht beschwerlich, da bei einem Gefälle von 13 % eine Spitzkehre nach der anderen folgte. Es zwickte ganz schön in den Fingern und Oberarmen.

Glücklicherweise konnte ich auf den restlichen 36 km noch einen guten Druck auf die Pedale bringen. Obwohl ich den letzten Verpflegungspunkt nicht in Anspruch nahm, um Zeit zu sparen, holten mich doch noch 3 km vor dem Ziel die ersten Regenschauer ein.

Mit meiner Fahrzeit von 9:16 h (24,74 km/h) bei dieser toll organisierten Veranstaltung war ich sehr zufrieden. Ankommen ist alles!



F. Hempel




08.05.2011                            Landesverbandsmeisterschaften

Am 07.05.2011 fand in Möckern OT Tryppehna im Landkreis Jerichower Land die Landesverbandsmeisterschaft von Sachsen-Anhalt und Sachsen im Einzelzeitfahren statt.
Vom RV Zwenkau stellten sich in der Klasse Senioren 4 Gunter Häntsch und Siegfried Horn über 14 km dem Kampf gegen die Uhr. Gunter Häntsch war unter den 15 Startern aus Sachsen-Anhalt und Sachsen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40.654 km/h der Schnellste und sicherte sich damit den Landesmeistertitel im Einzelzeitfahren.
Für einen weiteren Podiumsplatz sorgte Siegfried Horn. Er wurde Dritter des Landesverbandes Sachsen.

Am 08.05.2011 folgten mit der Landesverbandsmeisterschaft im Straßenrennen der Klassen U 11 bis U 19 im Rahmen des REDVIL-Cups 2011 in Rossau die nächsten Titelkämpfe. Hier kam Jana Rehde im Rennen der Klasse U 13 m/ U 15 w über 21.6 km bei getrennter Wertung auf den 6. Platz.

Herzlichen Glückwunsch unseren Rennern!

G. Arndt



April 2011                                                     Mallorca 2011

Am 19. März trafen sich bereits zum achtzehnten Mal 10 aktive Sportlerinnen und Sportler sowie drei Begleiterinnen am Flughafen Leipzig, um auf der Insel Mallorca ein 14-tägiges Trainingslager zu absolvieren. Dabei sollte die radsportspezifische Fitness für die kommende Saison aufgebaut werden. Unter den Teilnehmern war auch der 85-jährige Altmeister Erich Stammer, der Ende August zum wiederholten Mal das 20-km-Einzelzeitfahren bei den Seniorenweltmeisterschaften in St. Johann (Österreich) erfolgreich bestreiten möchte.

Nach Ankunft in unserem Hotel Viva Tropic in Alcúdia gegen 10 Uhr wurde am Nachmittag eine 40 km lange Einführungsrunde geradelt.

Während der zwei Wochen unseres Aufenthaltes auf Mallorca meinte es der "Wettergott“ wie fast immer gut mit uns. In der ersten Woche war es trocken, es wehte aber ein frischer Wind. Dann wurde es wärmer und es gab  nur einmal zwei Stunden Nieselregen.

Je nach Leistungsstärke wurden in 14 Tagen unter der bewährten Streckenführung von Jürgen Linke individuell zwischen 500 bis 1500 km (gesamt ca. 9500 km) erradelt. Dass in diesem Zeitraum „nur“ zwei Reifenschäden zu beklagen waren, zeugt von sehr gutem Radmaterial unserer Sportler.

Während einer unserer Trainingstouren trafen wir überraschend eine Gruppe unseres befreundeten Vereins RMC Schloß Neuhaus 1954 e. V. aus Paderborn, die ebenfalls in Alcúdia Quartier bezogen hatte. An zwei Abenden wurde in einem mallorquinischen Restaurant über Radsport und allgemein interessante Themen geplauscht.

Nach der ersten Woche legte ein großer Teil der Aktiven einen Ruhetag ein, der für einen Stadtbummel in Palma de Mallorca genutzt wurde. Eine weitere Abwechslung bot Erich Stammer, der uns an einem Abend zu einer Lesung seines im Frühjahr 2009 erschienenen Buches „Ede startet durch“ einlud. Erich schilderte, wie er als Kind unter schwierigen Bedingungen zum Radsport gefunden hat und diesem ein Leben lang treu geblieben ist, nur unterbrochen durch den 2. Weltkrieg, als er 18-jährig 1943 als Koch auf einem U-Boot eingesetzt wurde. Seine Ausführungen haben uns sehr beeindruckt.

Zum Abschluss der zwei Trainingswochen wagten zwei Mutige bei schönstem Wetter ein Bad im etwa 16 Grad warmen Mittelmeer.

Als am 2. April die Gruppe gesund und munter wieder in Leipzig landete, stand bereits fest, dass im nächsten Jahr für das Radtraining auf Mallorca ein Quartier im Süden in S'Arenal gebucht wird.

F. Hempel


 

 

2010

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. begrüßt ganz herzlich:

Tom Böhmelt
Stefanie Dau
Heike Eckhardt
Marc Leon Grobleben
Christian Kurth
Jens Rehde
Wolf-Dietrich Walter


28.08.2010

12. Beuchaer Triathlon-Day
Saisonabschluss mit Siegen für den RV ZWENKAU beim Team-Triathlon

Eine spaßige Sache – kurze Strecken, jeder macht was oder eben alle alles!
Der RV Zwenkau startete mit einem Großaufgebot – das fällt schon auf, wenn die „Schwarzen“ loslegen und es sieht noch besser aus, wenn sie auf dem Treppchen stehen!

Der erste Wettkampf war für uns alle die Erwärmung – einer schwimmt 200 m, der zweite fährt 7 km Rad und der dritte absolviert eine Laufrunde um den Albrechtshainer See.

Beim Hauptwettkampf starten ebenfalls 3er-Teams als Staffel, wobei erst alle nacheinander 400 m schwimmen, anschließend jeweils 14.4 km Rad fahren (4 Runden) und zum Schluss muss jeder 4,4 km (2 Runden) um den See hetzen. Hört sich gar nicht so schlimm an, ist aber total anstrengend. Rennräder sind nicht erlaubt und waren bei dem Matsch auch nicht zu empfehlen.

Die Zwenkauer Mädels waren sich einig. Alles klappte wie es sollte und als Team Die hübschen Speichen mit Kristin Dörfer, Leila Künzel und Yvonne Most sahen sie nicht nur gut aus, sie kamen auch als erste ins Ziel.



Auf dem obersten Treppchen Leila Künzel, Yvonne Most und Kristin Dörfer (v. l.)

Bei den Jungs ging es etwas holpriger zu. Dem 1. Team - Speiche 1 - mit Jörg Färber, Sven Gräfe und Alexander Martin kam nach dem Einsteigerteil mit einem Super 2. Platz der dritte Mann abhanden, so dass sie sich beim Hauptwettkampf schnell noch eine starke Schwimmerin „borgten“. Das hatte sich gelohnt und so holten sich Jörg Färber, Annett Baumbach und Alex Martin als Mixed-Team den Sieg, Pokal und Torte.



Sieger im Team-Triathlon Mixed
Annett Baumbach, Jörg Färber und Alexander Martin (v. l.)

Noch einmal allein: Jörg Färber, Annett Baumbach, Alexander Martin (v. l.)

Im 2. Team - Die Besessenen - mit Andreas Kling und Stefan Schneider wurde von vornherein "geborgt“ und man schlug sich tapfer mit „Fremdpersonal“.

Das 3. Team - Egal - mit Steffen Dörfer, Heiko Gerstäcker und Roger Pieruschka ging in 2er-Besetzung auf die kleine Runde, in der Hoffnung, beim Team--Wettbewerb auf der langen Strecke zu dritt richtig zu punkten. Leider klappte das nicht, sie mussten wegen Sturz in der 1. Radrunde aufgeben.

Auf die Mädels war wiederum Verlass und auch hier standen sie wieder ganz oben – und es gab für Die hübschen Speichen den Siegerpokal und die Torte.

Der Torte entgegen: Yvonne, Kristin, Leila (v. l.)



Y. Most




01.08.2010                  IRONMAN Regensburg 226 km

     3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und am Ende noch ein Marathon

Bereits Tage zuvor ist man so aufgeregt, dass man kaum schlafen kann. Am längsten Tag des Jahres kann und wird so viel passieren. Allein die Vorstellung, nicht anzukommen, es nicht zu schaffen, lässt einen schon erzittern. Es ist kein Radrennen, wo man eine Woche später beim nächsten wieder am Start steht oder ein Marathon, wo man kurz entschlossen doch nur den Halbmarathon läuft, weil es mit der Vorbereitung nicht so klappte... es ist der IRONMAN, wo man sich ein Jahr zuvor anmeldet, sich beim Bezahlen freut – nicht wegen der Höhe des Startgeldes, sondern darüber, einen Startplatz ergattert zu haben. Wo man im Anschluss einen riesigen Aufwand treibt, wo Freizeit zum Training und Urlaub zum Trainingslager erklärt werden....alles für den einen Tag - da wird nichts verschoben, da gibt es keine halben Sachen – der Termin bleibt und man hat an diesem Tag fit zu sein...

Warum wälzt man sich als ausgewiesener Langschläfer früh um 7:00 Uhr mit 2.000 anderen in einen See, um sich dort ewig zu prügeln?...um dann 180 km straff Rad zu fahren und im Anschluss – obwohl man doch eigentlich nicht mehr kann - bei Ballersonne einen Marathon zu laufen – mit Krämpfen, Müdigkeit, Hunger, Schmerzen und Gestalten neben sich, die noch schlimmer aussehen als man sich zeitweise selbst fühlt... Warum macht man das?

... und das dann auch noch im beschaulichen und eher spießig wirkenden Regensburg, wo Kunst, Kultur und Donauradwanderweg den Ton angeben, dort einen IRONMAN als Kontrastprogramm? Ob das so wird wie in Frankfurt? Ob denn hier überhaupt viele Zuschauer stehen werden? Die Atmosphäre war bereits im Vorfeld sehr gespannt und die Leute beäugten einen und schienen zum Platzen neugierig.

... und sie kamen alle – restlos. Samt und sonders standen sie an der Laufstrecke bei der Premiere des IRONMAN in Regensburg!

Der IRONMAN wurde zur Riesenparty - ein gigantisches Fest mit Programm. Und das Programm schreibst du selbst, Begeisterung pur auf beiden Seiten. Wer ist verrückter – die Triathleten oder die Zuschauer, die sich stundenlang an die Strecke stellen und einen lautstark anfeuern und deinen Namen zurufen. Man feiert und lässt sich feiern. Dabei gibt es nur ein Ziel – die Zielgerade am Ende des Tages nach 226 anstrengenden Kilometern ...dann bist du IRONMAN - glücklich und geschafft.

Darum macht man das!

Wer einmal zuschaut, macht übrigens nach wenigen Jahren selbst mit! Ganz bestimmt!

Wir freuen uns, es geschafft zu haben – wir wurden IRONMAN in Regensburg!

Nach 226 km waren Yvonne Most und Roger Pieruschka zwei von 1650,
die erfolgreich die Ziellinie überquerten

Mein IRONMAN-Tag

Etwa 2.000 Triathleten stürzten sich morgens um 7:00 Uhr in der Nähe von Regensburg in den Guggenberger See. Das befürchtete Neoprenverbot blieb aus, da sich der See innerhalb weniger Tage auf 23°C abgekühlt hatte. Die Mehrheit freute das, weil nicht nur wir das Schwimmen als „Angstdisziplin“ einstufen.

Die Radstrecke führt durch landschaftlich abwechslungsreiches Gebiet des Landkreises Regensburg mit lang gezogenen Steigungen, die einen an den Rochlitzer Bergtriathlon erinnern, ein paar schnellen Abfahrten und einer windanfälligen „Drückerstrecke“ in der Donauaue.

Wir sind bereits einige Wochen zuvor die Strecke abgefahren und waren somit eingestimmt und die Räder präpariert. Die Hügel im Norden wollten (konnten) wir nicht mit der normalen Straßenübersetzung fahren.

Auf dem Rad lief es bei mir bis km 120 richtig gut, so dass ich hoffte, ich könnte mich auf meiner ersten Laufrunde noch an meiner Radzeit erfreuen. Aber dann ging es doch ziemlich schwer, und es trat sich kraftraubend. Ich konnte auch niemanden mehr überholen, im Gegenteil – ich wurde überholt. Schade – bei km 130 kam dann die Gewissheit – ich hatte einen Platten. Die Freude schlug um, die Luft war raus – nicht nur im Reifen. Ich war vollkommen aufgelöst, die Tränen liefen... Der Bike-Service kam mir zu Hilfe und innerhalb weniger Minuten hatten drei Mann mit aller Kraft den Schlauchreifen gewechselt und die Reise konnte weitergehen (ich gebe zu, ich hätte vermutlich jetzt noch heulend dagestanden).

Die „schöne“ Radzeit blieb mir verwehrt, aber es kam ja noch der Marathon - da kann man noch einmal richtig aufdrehen, dachte ich ohne die Strecke zu kennen.

Zuschauer ohne Ende - super Stimmung, die engen Gassen der historischen Altstadt waren gesäumt von unendlich vielen Leuten, die einen durch die Stadt trieben. Allerdings ließen Kopfsteinpflasteranstiege, ein paar Schotterrampen an der Donau und sonnige 31°C die Strecke zum Knaller werden, so dass nach zwei Runden historischem Pflaster das Lauftempo sank. In der dritten Runde konnte ich Roger überholen, aber mein Laufschritt war nicht mehr so ganz flüssig. In den Waden zuckte es schon – bloß kein Krampf, bloß nicht gehen. Die vierte und letzte Runde lief ich mit Pinguin-Gang – nochmal an den tobenden Massen vorbei und dann kam sie endlich....die Zielgerade...

Entschädigung für alles !!!

Nach 11:21:51 h - ein paar Minuten schneller als im letzten Jahr - war ich im Ziel – glücklich und geschafft.
(S – 1:17.53 h T1 – 3.35 B – 5:50.58 h T2 - 2.18 R – 4:07.06 h)

20 min später kam Roger ins Ziel – glücklich und weniger geschafft!

Ein IRONMAN ist kein Sonntagsspaziergang, sondern eisenhart!

Der Regensburger IRONMAN war wesentlich anstrengender als der vergangenes Jahr in Frankfurt, obwohl es dieses Jahr nicht so heiß war und man sich mit der Wärme schon Wochen zuvor „anfreunden“ konnte. Aber bereits die Radstrecke hatte es in sich, auf der zweiten Runde hätte ich vor dem Brennberg gern mein 27er „Stilfser Joch-Bergritzel“ gehabt. Auf der Laufstrecke musste man aufpassen, nicht gleich in der ersten Runde Krämpfe zu bekommen.

Aber die mitreißenden Zuschauer, besonders in der Innenstadt, ließen keinen Gedanken daran verschwenden nur zu gehen oder ganz und gar aufzugeben. Viele sind nur dadurch überhaupt ins Ziel gekommen.

Gib niemals auf !....höchstens einen Brief (Heinz Ehrhardt).



Bis zum Zielschluss um 23:00 Uhr wurde an der Strecke gefeiert

Y. Most



11.07.2010                               Großer Preis der Stadt Fulda






06.07.2010                   Zwenkauer Radsportler international aktiv

Bei internationalen Radrennen am 5. und 6. Juli 2010 in Roudnice nad Labem in Tschechien konnten die Radsportler des RV Zwenkau 1890 e. V. an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen.

Beim 3er - Mannschaftszeitfahren "Giro de Zavadilka" erreichte die Senioren-
Mannschaft mit Wolfgang Benndorf, Gunter Häntsch und Siegfried Horn in der Klasse der über 60-Jährigen einen ausgezeichneten dritten Platz.


 
Gunter Häntsch, Siegfried Horn und Wolfgang Benndorf (v. l.)am Start zum
    3er - Mannschaftszeitfahren "Giro de Zavadilka"



"Giro de Zavadilka" - Siegerehrung in der Klasse Senioren 180 - 209 Jahre:
Kovo Praha, Lobkowiczké zámecké vinařství, RV Zwenkau 1890 e. V. (v. l.)

Im Straßenrennen „Internationale Meisterschaft Masters Roudnice 2010“, das unter wettermäßig schwierigen Bedingungen stattfand, belegte bei den Frauen Christiane Wolf einen hervorragenden zweiten Platz. In den Rennen der Senioren überzeugten Wolfgang Benndorf mit dem vierten, Gunter Häntsch mit dem sechsten und Andreas Kling mit dem siebenten Platz.

"Internationale Meisterschaft Masters Roudnice 2010" - Siegerehrung in der Klasse Frauen 19 - 29 Jahre: Christiane Wolf, Tereza Trefná, Radka Vančurová (v. l.)

Nächste Höhepunkte der Zwenkauer Radsportler sind der " Große Preis der Stadt Zwenkau " am 1. August sowie die Ende August in St. Johann in Tirol stattfindenden Masters- Radweltmeisterschaften.

W. Benndorf
Fotos: L. Wegerdt und KCR Roudnice n. L.


25.06.2010

Stefan Gaebel startet bei der Deutschen Meisterschaft
im Einzelzeitfahren 2010


                             


 

20.06.2010                     Zwenkauer Hobbyfahrer erfolgreich

Nach einigen guten Platzierungen bei Hobby- und Jedermannradrennen 2010 hat es Marcel Schulze geschafft. Er ist der Sieger in der Hobbyklasse des auf einem anspruchvollen Kurs ausgetragenen 21. Rund um das Muldental in Grimma. Philip Dörr und Mario Chemnitz mit Platz 13 und 17 komplettieren das gute Abschneiden unserer Hobbysportler.

        

G. Arndt
Fotos: L. Wegerdt


 

19.05.2010                            Triathleten mit neuem Äußeren

Wir haben unsere neuen Triathlon-Trikots und finden, dass sie richtig gut geworden sind.

Wir, das sind Stefan Schneider, Roger Pieruschka, Yvonne Most, Kristin Dörfer, Heiko Gerstäcker und Andy Kling (v.l.), haben uns letzten Mittwoch (bei noch einigermaßen gutem Wetter) auf der Radrennbahn getroffen und die neuen Trikots probiert. Jetzt kann die Saison beginnen. Allerdings hoffen alle auf Sonnenschein, der die eisigen Badeseen erwärmt.

Einige von uns haben sich bereits am 5. Juni den Einstiegswettkampf in Ferropolis vorgenommen. Die Eisschicht vom Gremminer See ist zwar schon geschmolzen, aber mit derzeitigen 10° C im Wasser kann es sein, dass es nur ein Duathlon wird!

Wir werden berichten.

Yvonne Most


10.05.2010                             5. Lausitzer Anradeln

Die Radsportsaison hat gerade erst begonnen und es locken noch nicht allzu viele Veranstaltungen zur Teilnahme. Trotzdem kribbelt es in den Beinen - man möchte Radrennen fahren und der Audi-Cup am Mittwoch ist ja irgendwie doch mehr Training als ein richtiges Rennen.

Daher machte ich mich am vergangenen Samstag, dem 08.Mai 2010, auf den Weg in die Lessingstadt Kamenz, um an einem Jedermann-Radrennen teilzunehmen. Die Ausschreibung der Veranstaltung war auf alle Fälle vielversprechend: Im Rahmen des 12. Blütenlaufs fanden mehrere Laufwettkämpfe auf unterschiedlichen Streckenlängen, eine Duathlonpremiere sowie das 5. Lausitzer Anradeln, entweder 50 oder 100 km, organisiert vom ortsansässigen Schwimmverein, OSSV Kamenz, statt. Zusätzlicher Anreiz für mich war, dass es eine eigene Wertung für Frauen geben würde.

Rechtzeitig in Kamenz angekommen, nutzte ich die Zeit, um die Rennstrecke zu begutachten und mich warmzufahren. Gefahren wurde auf einer knapp 13 km langen Runde, die sich nun als äußerst anspruchsvoll erwies. Gleich nach dem Start eine kurvige Abfahrt über feines Kopfsteinpflaster, anschließend lange asphaltierte Geraden mit gefühlter 1 %iger Dauersteigung und gut geeignet, um Windkante zu fahren. Dann nach einer 90° Kurve der Wohlaer Berg, der sich in mehreren Stufen über etwa 5 km mit bis zu 6 % Steigung zog. Danach nur eine kurze Abfahrt, zwei Kurven und nochmal 1 km mit 6 %. Danach folgte eine etwas längere Abfahrt, immer wieder durch kurze Stiche unterbrochen, gekrönt von einem 200 m langen Kopfsteinpflasteranstieg mit 7 % bis man wieder den Start- und Zielbereich erreicht hatte. Alles in allem also eine Runde, die quasi kaum Möglichkeiten zum Luftholen bot.

Der Startschuss fiel um 13 Uhr. Außer mir, nur noch eine weitere Frau auf der Strecke, die sich ebenfalls für die 100 km entschieden hatte, weitere zwei für die kürzere Streckenlänge. Die schon etwas haarige Abfahrt über das Pflaster klappte ohne Probleme und ich konnte mich gut im Feld halten. Auf der langen Geraden blieb ich im vorderen Drittel des Feldes und konnte das Tempo gut mitfahren. Aber dann kam der Berg. Es fehlte eigentlich nicht viel, aber schon war ein Loch von 20 m zum Feld gerissen. Kurz hinter mir nur ein sehr junger Fahrer, der sich leider, anstatt mitzuhelfen, in meinem Windschatten versteckte. So gab es keine Chance, das nun schon größere Loch zum Feld zu schließen. Ein Blick nach hinten und ich nahm erstmal einen Gang raus, um auf weitere versprengte Fahrer zu warten. Den restlichen Teil der ersten Runde wurde jedoch kaum zusammen gearbeitet und erst nachdem wir das zweite mal die Pflasterabfahrt bewältigt hatten, gelang eine Verständigung. So kreiselten wir zunächst zu fünft und ab der dritten Runde dann als Dreiergruppe, wobei wir uns am Berg immer am langsamsten Fahrer orientierten. In der fünften Runde sammelten wir nochmals zwei Fahrer ein, so dass wir kurzfristig nochmal als größere Gruppe zusammen fahren konnten. Allerdings gaben dann in der sechsten Runde drei Männer aus unserer Fünfergruppe am Berg auf und sagten, wir sollen zu zweit weiter fahren. Nun waren wir also nur noch zu zweit und kurz davor, vom Feld überrundet zu werden. Wir hatten Glück, dass das Feld uns gerade auf einem etwas flacheren Teil der Runde einholte, so dass wir uns nochmal „reinhängen“ und etwas mehr Windschatten genießen konnten. Zwar war das Tempo nicht mehr ganz so hoch wie in der ersten Runde, aber ich selbstverständlich auch um einiges geschaffter, so dass ich leider am Berg wieder reißen lassen musste und die letzten beiden Runden auf mich allein gestellt blieb. Nach der Durchfahrt in der siebten Runde hoffte ich eigentlich schon auf ein Zeichen der Wettkampfleitung, dass ich mir die letzte Runde sparen dürfte, da ich ja bereits überrundet wurde. Da nichts dergleichen geschah, nutzte ich die letzte Runde dann, um die Beine noch etwas locker zu fahren und freute mich schon mal auf eine kalte Cola im Ziel.

Alles in allem war das Lausitzer Anradeln eine prima Veranstaltung. Die Anmeldung klappte gut, im Start-/ Zielbereich gab es kostenlose Verpflegung (Äpfel, Bananen, Kekse, Getränke) für alle Teilnehmer sowie Gratis-Massagen und die Zeitmessung über die Transponder funktionierte tadellos. Ein großes Manko war jedoch die Absperrung der Strecke. Zwar gab es an allen Seitenstraßen aufgestellte Barrieren, aber nicht überall Streckenposten. So passierten während des Rennens mehrere Autos und eine Pferdekutsche die Rennstrecke entgegen der Fahrtrichtung!

Ach ja. Mein Durchhaltevermögen hat sich übrigens ausgezahlt und ich konnte meine einzige Gegnerin, die ich während des Rennens und auch am Start nicht einmal zu Gesicht bekommen hatte, hinter mir lassen.

Christiane Wolf


09.04.2010                              Mein Saisonauftakt 2010

Nach Ausfall des Straßenrennens in Breitenworbis am 21.03. begann für mich in diesem Jahr die Rennsaison am 27.03. in Ascheffel und am 28.03. in Nortorf. An beiden Rennen hatte ich bereits im Vorjahr teilgenommen und ich hatte sie, mal abgesehen vom Dauerregen während des gesamten Rennens in Ascheffel, beide in guter Erinnerung behalten. Denn so rar Frauenradrennen sowieso schon sind, desto seltener gibt es sie, mal abgesehen von Bundesliga- oder Weltcuprennen, gar mit einer so großen Beteiligung – 2009 gab es ein Fahrerinnenfeld von rund 40 Frauen. Auch in diesem Jahr war die Startliste vielversprechend. Neben vielen deutschen Teilnehmerinnen hatten sich erneut zahlreiche Däninnen und Niederländerinnen angemeldet, in der Summe rund 30 Frauen. Mit der Begründung, die Beteiligung sei in den Vorjahren zu gering gewesen und die Frauen würden im Rennen zu sehr bummeln, so dass der Zeitplan nie eingehalten werden konnte, legte die Rennleitung jedoch im Vorfeld bereits fest, dass dieses Jahr ein gemeinsamer Start mit den Senioren 3 und 4 erfolgen sollte. Dennoch würden die Frauen eine eigene Wertung erhalten.

Und nicht nur die Startaufstellung war in Ascheffel dieses Jahr ganz anders. Der Wetterbericht hielt, was er versprochen hatte und es gab erstaunlicherweise keinen Regen. So konnte ich mich gut aufgewärmt und vor allem trocken gegen 13 Uhr in die Startreihe stellen und schon kurz darauf wurden wir mit dem Startschuss auf die erste von vier zu fahrenden 16,5 km langen Runden geschickt. Gleich hinter der Startlinie lauerte auch die vermeintlich größte und einzige Schwierigkeit auf dem gesamten Kurs: ein etwa 500 m langer Anstieg mit vielleicht maximal 6 % Steigung. Nichts, was einem unweigerlich Angst einflößen muss, gehören doch im Muldental die Kohlenstraße nach Döben oder der Golzerner Berg zum unmittelbaren Trainingsumfeld einer Leipzigerin. Dennoch: Der "Naturpark Hüttener Berge“, in dem Ascheffel liegt, hat zumindest ansatzweise etwas vom Charme des Muldentals. Außerdem war dieser "Berg“ schon im Vorjahr die entscheidende Stelle, bei der im Feld ausgesiebt wurde. Die erste Runde kam mir relativ ruhig vor. Ich hatte keinerlei Probleme im Feld mitzufahren. Scheinbar sahen sich alle erst mal die Strecke an, was auch ganz gut war, denn zwischendurch gab es ein längeres Stückchen Strecke, das, vom Winter gezeichnet, zahlreiche kleinere Schlaglöcher, hatte, so dass auch vorsichtig gefahren werden musste. Und schon ging es auch wieder das Hügelchen im Start-/ Zielbereich hinauf. Ich hatte immer noch sehr gute Beine und stiefelte an so einigen Frauen und Senioren vorbei. Nun bemerkte ich aber meinen Fehler: Ich hatte mich mal wieder viel zu weit hinten im Feld aufgehalten. Die Bergkuppe hinter mich gebracht, klaffte vor mir eine Lücke von vielleicht 15 m zur Spitze, dazwischen zwei einsam versprengte Senioren. Was nun? Ich nahm alle Kraft zusammen und versuchte die Lücke zuzufahren. Die Senioren machten leider nicht mit. Ich begann zu zweifeln, ob ich es schaffen könnte, das Loch zu schließen, und war schon kurz davor aufzugeben. Dann wagte ich aber einen kurzen Blick zurück und erkannte, dass etwa 30 m hinter mir immer noch ein größeres Feld vorhanden war. Also, kurz rausnehmen, verschnaufen, in dem Feld abtauchen und sich dann wieder an die Spitze ranfahren lassen. Alles noch mal gut gegangen! Alle Fahrer und Fahrerinnen waren wieder zusammen. Nun versuchte ich umso aufmerksamer eine vordere Position im Feld zu finden, was mir bis zum Ende des Rennens auch ganz gut gelingen sollte. Um mich an etwaigen Fluchtversuchen zu beteiligen, fehlte mir aber noch etwas die Kraft. Zum Glück werden alle Versuche vereitelt. Auf den verbleibenden drei Runden daher keine besonderen Vorkommnisse mehr. Und dann, die letzten 1000 m. Ich fahre mit vor, als eine Fahrerin antritt. Noch immer gute 600 m bis zum Ziel. Im Feld wird um die beste Ausgangsposition für den Sprint gekämpft. Ich hoffe, nicht umgefahren zu werden und fahre lieber etwas defensiver. Bevor gesprintet werden kann, muss zunächst noch eine Verkehrsinsel umfahren werden und nun kommt es darauf an. Ich nehme die letzte Kraft für den Zielsprint zusammen, komme auch noch an einigen Frauen und Senioren vorbei, habe aber eigentlich gar kein Gefühl dafür, ob ich nun weit vorne bin oder nicht. Und dann die Überraschung! Es hat für Platz 6 gereicht. Zwischen den ganzen Däninnen und Niederländerinnen sogar zweite Deutsche.

19. Rund um Ascheffel

Ganz frisch fühle ich mich am nächsten Morgen nicht mehr, als ich mich auf den Weg nach Nortorf mache. Aber erst mal abwarten, denke ich, schließlich haben alle anderen auch schon ein Rennen in den Beinen. Das Wetter scheint es auch noch mal gut zu meinen. Es ist zwar sehr bewölkt, aber bislang kein Regen. Wieder fahre ich mich eine gute Stunde warm und bekomme nun doch schon die ersten Regentropfen ab. Aber als ich mich gegen 13 Uhr an den Start stelle, ist es wieder trocken. Die Fahrer der Klasse Männer Elite KT, A, B werden eine Minute vor uns auf die dieses Mal nur knapp 12 km lange Runde geschickt. Sie müssen heute 8 Runden, wir - zum Glück - nur vier, fahren. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Strecke vollständig geändert. Der Kurs: bis auf zwei Autobahnbrücken wieder komplett flach, dafür aber diverse 90° Kurven, schmale Straßen und zahlreiche Möglichkeiten, um Windkante zu fahren. Und kurz nach dem Start ein besonderes Schmankerl: eine enge S-Kurve inklusive Straßenverengung auf 2 m, Kantstein und 3 m Crosseinlage über groben Sand. Von der Theorie her ist klar: Hier sollte man vorn sein, damit man nicht unnötige Körner verbraucht, um wieder ans Feld ranzufahren. In der Praxis gelingt es mir allerdings nur in der letzten Runde, dies auch umzusetzen. Die übrigen drei Runden muss ich dauernd kämpfen, nicht den Anschluss ans Feld zu verlieren. Immer wieder wird es ziemlich knapp und Mut macht mir eigentlich nur noch, dass um mich herum viele andere genauso beißen müssen. Ganz unerwartet befinde ich mich schließlich in der letzten Runde in einer relativ guten Ausgangsposition für den Massensprint, zu dem es unweigerlich kommen wird. 400 m vom Ziel entfernt, fahre ich auf der rechten Seite des Feldes, der Wind kommt von links vorn. Zwei Niederländerinnen schießen rechts an mir vorbei. Ich erkenne meine Chance, will antreten, mich mit in Richtung Zielstrich ziehen lassen. Leider muss ich dazu noch an zwei Senioren vorbei, die schon etwas rumeiern. Ich zögere kurz, traue mich dann doch und muss auf den Seitenstreifen ausweichen. Nun ist es gelaufen. Bevor ich wieder auf der Straße bin, vergehen einige Schrecksekunden. Nun sind es noch eine S-Kurve und 150 m bis ins Ziel. Mir fehlt etwas die Kraft in den Beinen und im Vergleich zum Rennen des Vortags ist alles noch unübersichtlicher. Es gibt kein Durchkommen mehr. Am Ende erstaunt es mich fast, dass es dennoch Platz 14 geworden ist. Trotzdem bin ich auch etwas enttäuscht und spekuliere, was ohne meinen Ausflug auf den Randstreifen passiert wäre. Das Wetter schlägt nun doch noch endgültig um: Hagel. Aber jetzt sind ja nur noch die KT-, A- und B-Fahrer unterwegs.



Giro Nortorf

Immerhin: In beiden Rennen habe ich meine Vorjahresplatzierung verbessert. Aber als Fazit nehme ich mit, dass ich noch viel an Rennerfahrung gewinnen muss, um am Ende vielleicht wirklich mal ganz vorn landen zu können.

Christiane Wolf


2009

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. begrüßt ganz herzlich:

Ralf Breuer
Bert Dietz
Marius Gerstäcker
Thomas Hein
Nadine Krpal
Mirko Kühn
Leila Künzel
Kristian Lang
Florian Lehmann
Jens Matzel
Maik Müller
Michael Perschke
Jana Rehde
Johannes Scharr
Nora Schaufuß
Mario Schnauß
Markus Tollert



29.08.2009             Senkrechtstarter

>>> Mehr...



23.08.2009       Landesverbandsmeisterschaft im Bergfahren in Waldkirchen

Herzlichen Glückwunsch unseren Landesmeistern im Bergfahren
                              Tony Weimann und Stefan Gaebel!



11.08.2009     Stefan Gaebel durchlebt die 5-Etappenfahrt Vysočina 2009

Stefan Gaebel als Gaststarter im grünen Trikot des Teams Highworks-BH Bikes
auf der 1. Etappe der Vysočina-Tour 2009 Rund um Nové Město

Quelle: Picasa-Webalben-vysocinatour

>>> Mehr...
>>> Ergebnisse
>>> Ergebnisse im Detail



02.08.2009              Das gab es bisher in Zwenkau noch nicht

Zum ersten Mal in der Geschichte des Goßen Preises der Stadt Zwenkau kommt der Sieger aus den Reihen des RV ZWENKAU 1890 e. V. Stefan Gaebel hat das Hauptrennen um den 23. Großen Preis der Stadt Zwenkau - ein Kriterium über 40 Runden = 68 km im Gewerbegebiet Zwenkau - in der Klasse Elite KT, A, B, C gewonnen. "Das musste einfach sein", sagte ein strahlender Sieger nach dem Rennen.

Stefan Gaebel führt die vierköpfige Spitzengruppe an

Mit diesem Sieg ging für Stefan noch ein weiterer Wunsch in Erfüllung, denn er schaffte damit den Aufstieg in die Leistungsklasse A.
Sein radsportlicher Werdegang ist beeindruckend. Ursprünglich Fußballspieler ist Stefan mit Teilnahme an Jedermannradrennen 2007 in den Radsport eingestiegen. 2008 kam er zum RV ZWENKAU 1890 e. V. und konnte in der Klasse U 23 vier Platzierungen unter den ersten 15 erreichen. Seit 2009 startet er in der Männerklasse und hatte bereits nach knapp zwei Monaten als Sieger der "31. Nacht von Fuldabrück" am 16.05.09 und vier Platzierungen unter den ersten 10 den Aufstieg von der "allgemeinen" Klasse C in die Klasse B geschafft. Spätestens mit dieser Leistung zog er die Aufmerksamkeit der Renner auf sich. So war nach seinem 4. Platz beim Kriterium in Lützschena am 13.06.09 aus dem Stadler Racing Team zu hören: "Nun 'weeß'te', wer Stefan Gaebel ist!"
Und jetzt nur zweieinhalb Monate nach dem ersten Aufstieg: "A-Fahrer"! - Super!
Der RV ZWENKAU 1890 e. V. gratuliert ganz herzlich und sagt Dank zu dieser tollen Leistung. Viel Erfolg bei den nächsten Rennen!

Text: G. Arndt
Fotos: L. Wegerdt

Die ersten Drei: Stefan Gaebel, René Heinze, Robert Müller

Die Siegerehrung wurde vorgenommen von: R. Herrmannsdorf (Ford-Autohaus Herrmannsdorf), Bürgermeister H. Schulz, R. Redepenning (Präsident des SRB) und H. Scheffler (Vorsitzender des RV Zwenkau), v. l. n. r.

Der Sieger des 23. Großen Preises der Stadt Zwenkau: Stefan Gaebel


 

August 2009       Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.08.2009

                                 Zwenkauer Rennfahrer in Tschechien stark

Rennsportler des RV Zwenkau 1890 waren international in Tschechien aktiv. Bei der Masters Europameisterschaft in Žďár nad Sázavou erreichte Lydija Wegerdt auf einem schweren Kurs hervorragende Ergebnisse. Sie wurde jeweils Vierte beim Einzelzeitfahren über 19.7 km und im Straßenrennen über 43.1 km in der Klasse Frauen ab 60 Jahre.

Bei der Internationalen Masters-Meisterschaft in Roudnice nad Labem konnten die Zwenkauer Senioren an ihre tollen Ergebnisse von 2008 anknüpfen. Lydija Wegerdt verteidigte mit ihrem 1. Platz im Straßenrennen den Meistertitel erfolgreich. Gute Platzierungen gab es durch Wolfgang Benndorf als Fünfter und Gunter Häntsch als Elfter.

Beim 3er-Mannschaftszeitfahren "Giro de Zavadilka" überzeugte das Team des RV Zwenkau 1890 in der Klasse der über 60-Jährigen mit Wolfgang Benndorf, Gunter Häntsch und Kurt Liebeskind (Gastfahrer des RFV 1990 "Die Löwen" Weimar) mit einem hervorragenden zweiten Platz.

Eine weitere Herausforderung für die RV-Seniorin und -Senioren werden die Weltmeisterschaften Ende August in Tirol sein.
rp



05.07.2009            Superleistungen der Zwenkauer Triathleten bei der
                                 IRONMAN Europameisterschaft in Frankfurt/ Main

>>> Ergebnisse
>>> Foto



08.06.2009           Zwenkauer Triathleten beim IRONTOWN – Triathlon

>>> Mehr...



07.06.2009          Lena-Marie Gerstäcker zweifache Landesmeisterin 2009

Nach ihrem Sieg bei der Landesverbandsmeisterschaft im Kriterium in der Klasse U 13 w am 31.05.09 in Lichtenstein stand Lena nur eine Woche später wieder ganz oben auf dem "Treppchen". Sie wurde in Rossau (Rossauer Wald) Landesmeisterin im Einzelzeitfahren.
Wir gratulieren zu dieser tollen Leistung!

 


 

16.05.2009           Stefan Gaebel in höhere Leistungsklasse aufgestiegen

Mit seinem Sieg im Rennen "31. Nacht von Fuldabrück" und 5 Platzierungen unter den ersten 10 hat Stefan den Sprung in die Kategorie Elite Klasse B geschafft. Das ist ein Novum in der Geschichte des RV ZWENKAU.
Herzlichen Glückwunsch!



2008

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. begrüßt ganz herzlich:

Annemarie Becker
Wolfgang Benndorf
Gerald Biehl
Kristin Dörfer
Per-Gunnar Eisenblätter
Jörg Färber
Noel Longin Flache
Stefan Fuhrmann
Stefan Gaebel
Heiko Gerstäcker
Sven Gräfe
Daniel Haase
Eileen Haase
Andreas Kling
Jens Kluge
Cyrano Knobloch
Susette Knobloch
Paul Koczwara
Peter Linde
Hans Mertschuweit
Ulrike Nitzschke
Andreas Piechocki
Elisabeth Ried
Richard Ried
Frank Schaarschmidt
Phillipp Schad
Sven Scharr
Stefan Schneider
Marcel Schulze
Christiane Wolf


August 2008   Gislinde Redepenning im Team „Fernie or bust“ bei den
                          TransRockies 2008, einem der härtesten MTB-Rennen der Welt

Wenn erfahrene Mountain- und Ultrabiker die TransRockies als das härteste Team-Rennen der Welt bezeichnen, ist es für eine RTF-Fahrerin erst recht eine Herausforderung. Gislinde Redepenning hat sie mit ihrem Partner Rainer Ullrich aus Kalifornien gemeistert.
Wie vom Veranstalter versprochen, entpuppten sich die sieben Etappen 2008 über insgesamt 550 Kilometer und 17.500 Höhenmeter als noch länger und härter als in den Vorjahren. Weder ein einfacher Prolog zum Eingewöhnen noch ein feierliches Ausrollen ins Ziel: Den Teilnehmern wird in der Wildnis der Kanadischen Rockies alles abverlangt. Sieben Tage lang zählen Ausdauer und Durchhaltewillen. Regen, leiser Schneefall und knietiefer Matsch zum Auftakt, eiskalte Nächte in winzigen Zelten, dagegen Gluthitze über 30 Grad an den letzten Tagen, unendliche Tragepassagen mit dem geschulterten Bike, stundenlange Reparaturarbeiten in der Einsamkeit der tiefen Wälder, hier werden Mensch und Material fahrtechnisch gefordert wie sonst nirgends – aber auch landschaftlich atemberaubende Singletrails und ein unvergessliches Abenteuer zusammen mit anderen Verrückten irgendwo im Niemandsland in British Columbia.
Spätestens am Tag der Einschreibung vor dem Start im Panorma Mountain Village, als erfahrene MTB-Etappenfahrer Rennen wie das Cape Epic in Südafrika, La Ruta in Costa Rica oder die TransAlp als „Kindergeburtstage“ im Vergleich zu den TransRockies bewerteten, war klar, dass der Name des Teams Redepenning/ Ullrich, „Fernie or bust“, Berechtigung hatte – den Zielort Fernie erreichen oder „platzen“ war die Vorgabe. Von knapp 500 Startern haben 213 Teams das Ziel erreicht. „Fernie or bust“ landete in der Kategorie 80 + Mixed auf dem sechsten Platz.

G. Redepenning



25.08.2008   Lydija Wegerdt erfolgreich beim Radweltpokal und bei den Rad-
                        weltmeisterschaften in St. Johann in Tirol (Österreich)


Beim 40. Radweltpokal der Seniorinnen und Senioren erkämpfte sich Lydija im Straßenrennen mit einer Distanz von 40 km den 3. Platz. Sie stand damit in St. Johann nach vielen Starts mit guten Platzierungen zum ersten Mal auf dem Siegerpodest.
Bei den ebenfalls in St. Johann ausgetragenen UCI Masters Weltmeisterschaften im Straßenrennen über 40 km und im Einzelzeitfahren über 20 km komplettieren ein 6. bzw. 7. Rang ihre gute Leistung.


Foto: Foto Kriesche St. Johann i. T.

03.08.2008   Radkriterium um den 22. Großen Preis der Stadt Zwenkau

Die vom RV ZWENKAU 1890 e. V. organisierte Veranstaltung war sehr erfolgreich. Wir freuen uns, dass wir mit insgesamt 300 Startern in den 10 Rennen einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen können.
Herzlichen Dank unseren Helfern und Sponsoren.
Nach einigen Jahren sind wir aus organisatorischen Gründen mit der Strecke wieder in den Gewerbepark Zwenkau zurückgekehrt. Die neue 1.7 km lange Runde wurde von den Rennerinnen und Rennern gegenüber dem früheren schwierigen "Stadtkurs" nahezu ausnahmslos als günstiger angesehen.
Der Sieger des Hauptrennens, der Doppelolympiasieger und mehrfache Weltmeister Robert Bartko, in der LVZ vom 04.08.08: "Ich fand es gut hier..."



23.04.2008   Der RV ZWENKAU im Fernsehen

Für die Rahmenhandlung der Sendung "Einfach genial!" wurden für das MDR-Fernsehen am 23.04.08 am Markkleeberger See Szenen mit dem RV ZWENKAU gedreht. Die Dreharbeiten waren für uns sehr interessant und die Zusammenarbeit mit der Moderatorin Ulrike Nitzschke und dem Produktionsteam sehr angenehm.
Die am 29.04.08 ausgestrahlte Sendung zum Thema Fahrrad war ein sehr gelungener Beitrag. Einfach genial!


Foto: U. Krause

05.04.2008   10. Sportlerwahl des Landkreises Leipziger Land

Über 5000 LVZ-Leser und eine Jury haben entschieden, wer die Sportler des Jahres 2007 des Landkreies Leipziger Land sind. Gekürt wurden sie während einer Sportparty am 05.04.08 in der Stadthalle Zwenkau.

Aus unserem Verein wurden geehrt:
Lena-Marie Gerstäcker, Lydija Wegerdt und Gunter Häntsch.

Für seine ehrenamtliche Arbeit im RV Zwenkau und bei den "neuseen classics - rund um die braunkohle" wurde Günter Arndt ausgezeichnet.

>>> Wahlergebnis   unserer Kandidaten


Fotomontage: L. Wegerdt

27.02.2008   Der RV Zwenkau ist Talentestützpunkt

Auf dem Bundestag des Sächsischen Radfahrer-Bundes e.V. am 23.02.08 in Niesky wurde unser Verein aufgrund seiner erfolgreichen Nachwuchsarbeit zum Talentestützpunkt ernannt.
Die Ernennungsurkunde wurde vom Präsidenten des Sächsischen Radfahrer-Bundes e.V., Harald Redepenning, am 27.02.2008 im Rahmen einer Informationsveranstaltung zu den "neuseen classics" 2008 für Gewerbetreibende aus Zwenkau an unseren Vereinsvorsitzenden Henry Scheffler und an den Trainer des Nachwuchsteams, Dirk Gerstäcker, überreicht.


 

2007

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. heißt ganz herzlich willkommen:

Dr. Georg Bar
Ralf Dittmann
Steffen Dörfer
Frank Dörr
Martin Gessner
Hugo Gevers
Gunter Häntsch
Andreas Hennig
Siegfried Horn
Raik Illian
Jörg Koppe
Josephine Krahmer
Jürgen Leonhardt
Alexander Martin
Yvonne Most
Gregor Niemann
Tobias Piekatz
Roger Pieruschka
Martin Schuster
Jörg Weise
Martin Werner



01.12.2007   Vereinsvorstand gewählt

In der Jahreshauptversammlung des RV ZWENKAU 1890 e. V. am 01.12.2007 erfolgte turnusmäßig die Wahl des Vereinsvorstandes für die nächsten zwei Jahre. Einstimmig gewählt wurden:

Vorsitzender Henry Scheffler
Stellvertretender Vorsitzender Lothar Petermann
Kassenwartin Kerstin Wölfel
Rennsportwart Günter Arndt
RTF-Wart Jürgen Linke
Pressewartin Gisline Redepenning
Beisitzer (Kinder- und Jugendsport) Dirk Gerstäcker
Beisitzer (Organisation "neuseen classics") Harald Redepenning


Der neue Vorstand des RV ZWENKAU 1890 e. V.

v. l. : Günter Arndt, Harald Redepenning, Dirk Gerstäcker, Henry Scheffler, Kerstin Wölfel, Gislinde Redepenning, Lothar Petermann, Jürgen Linke

Foto: S. Scheffler

Mit knapp 80 anwesenden Vereinsmitgliedern und Gästen, unter ihnen der Bürgermeister der Stadt Zwenkau, Herr Herbert Ehme, und der Vizepräsident des Bundes Deutscher Radfahrer e. V., Herr Wolfgang Schoppe, war die Jahreshauptversammlung des RV ZWENKAU 1890 e. V. überaus gut besucht. Die Versammlung wurde geleitet von Harald Redepenning, Vereinsmitglied des RV ZWENKAU und Präsident des Sächsischen Radfahrer-Bundes e.V. .

Bei den Neuwahlen gab es keine großen Veränderungen, Uwe Krause und Jens Schlesinger schieden aus dem Vorstand aus. Neu als stellvertretender Vorsitzender gewählt wurde der Zwenkauer Lothar Petermann, der in Radsportkreisen seit Jahrzehnten bekannt ist und dort bereits viele Dinge bewegt hat.

Unser Verein darf als einer der aktivsten Vereine im Landkreis Leipziger Land bezeichnet werden, u. a. als Ausrichter der größten Radsportveranstaltung dieser Art in Ostdeutschland, den "neuseen classics - rund um die braunkohle",  der Radtourenfahrt "Rund um die Elsteraue" und des Radkriteriums "Großer Preis der Stadt Zwenkau" und vielem mehr. Bei soviel erfolgreichen Aktivitäten war es nicht verwunderlich, daß der Vereinsvorsitzende, Henry Scheffler, viel Beifall nach seinem Rechenschaftsbericht erhielt.

Interessantes war auch den Berichten der Warte für Nachwuchssport, Rennsport und Radtourenfahren zu entnehmen. Beim Rennsport gab es sowohl im Nachwuchs- als auch im Erwachsenenbereich 2007 viel Erfreuliches zu berichten.

Der Nachwuchs belegt mitterweile in Sachsen in einer Punktwertung den siebten Platz. Bemerkenswert, da es vor drei Jahren gar keinen Radsportnachwuchs in Zwenkau gab. Ausgezeichnet wurden hier Landesverbandsmeisterin Lena-Marie Gerstäcker, Toni Franz und Philip Dörr.

Im Erwachsenenbereich wurden als beste Rennerinnen die zweifache Vize- Europameisterin Lydija Wegerdt und die Landesverbandsmeisterin Yvonne Most geehrt. Als erfolgreichste Senioren wurden Gunter Häntsch und Steffen Dörfer, als bester Renner im Männerbereich Dirk Gerstäcker ausgezeichnet.

Im Radtourenbereich war 2007 wiederum Gislinde Redepenning die beste Punktesammlerin mit 240 Punkten. Diese Punktezahl entspricht einer zurückgelegten Strecke von 8200 km. Mit dieser Leistung ist sie sehr deutlich die beste Radtourenfahrerin Sachsens.

Der RV ZWENKAU wird 2008 kontinuierlich seine bisherigen Aktivitäten weiter fortsetzen.

G. Redepenning



29.09.2007  Lena-Marie Gerstäcker Landesmeisterin im Einzelzeitfahren

Die Rennstrecke im Rossauer Wald scheint ein gutes Pflaster für den Zwenkauer Radsportnachwuchs zu sein. Beim dritten und letzten Rennen um den REDVIL Cup 2007, das gleichzeitig auch als Landesverbandsmeisterschaft im Einzelzeitfahren ausgeschrieben war, konnte Lena-Marie Gerstäcker in der Klasse U 11 w den Sieg einfahren. Damit hat sie alle drei Rennen dieser Cup-Serie für sich entschieden.

Wir gratulieren unserer Landesmeisterin und REDVIL Cup-Gesamtsiegerin

In der gleichen Altersklasse bei den Jungen landete Toni Franz auf dem dritten Rang. In der Cup-Gesamtwertung wurde er nach drei dritten Plätzen Dritter.

Trotz verpasster Startzeit konnte Claudia Krostitz in der Klasse U 15 w/ U 17 w das Zeitfahren noch für sich entscheiden.

Ebenfalls am Start war Tobias Wölfel. Er belegte in der Klasse U 15 m Platz 16.

D. Gerstäcker
Foto: D. Gerstäcker


15.09.2007   Zweiter Saisonsieg für Philip Dörr

Beim Kriterium um den "10. Sparkassen-Cup" in Zwickau über die Distanz von 30 km heißt der Sieger in der Klasse U 17 Philip Dörr.
Nach einem Sturz in der 5. Runde und der dafür gewährten Vergütung von einer Runde nahm er das Rennen wieder auf, löste sich auf dem ansteigenden Abschnitt des Kurses durch einen beherzten Antritt vom Feld und erreichte den alleinigen Spitzenreiter. Von da ab gewann er jede Wertungsabnahme und schob sich in der Punktewertung immer weiter nach vorn. Der Gewinn der Schlusswertung mit doppelter Punktvergabe bescherte ihm dann schließlich den Gesamtsieg mit dem knappen Vorsprung von einem Punkt.

Der RV ZWENKAU gratuliert ganz herzlich!

10. Sparkassen-Cup 2007 in Zwickau-auf dem Treppchen ganz oben Philip Dörr

G. Arndt
Foto: C. Krostitz


06.07.2007   Zwenkauer Senioren international erfolgreich

Bei den Masters Europameisterschaften im Straßenrennen und Einzelzeitfahren vom 28.06.-01.07.2007 in Žd'ár nad Sázavou (Tschechien) war der RV ZWENKAU mit Lydija Wegerdt, Gunter Häntsch, Siegfried Horn und Jürgen Röhr vertreten
.
Die Rennstrecken liegen in der Region Vysočina (Böhmisch-Mährisches Hochland), wo alljährlich auch das internationale Etappenrennen "Vysočina-Tour" in der Klasse Elite Männer bis zur Kategorie Professional Continental Teams stattfindet. Der Name ließ schon vermuten, was unseren Rennern bevorstand: es geht nur bergauf oder bergab; flach gibt es nicht auf der durchschnittlich in 650 m Höhe verlaufenden und bis knapp auf 800 m ansteigenden Strecke für die Straßenrennen. Der 500 m nach dem Start beginnende erste fast 9 km lange Anstieg erwies sich in allen Rennen als Scharfrichter. So war es nicht verwunderlich,  dass aufgrund des schweren Kurses kaum größere Gruppen ins Ziel kamen und die zeitlichen Abstände teilweise beträchtlich waren.

Auch unsere Renner mussten Rückstände zwischen 7 und 10 min in Kauf nehmen. Dennoch wurden zwei Pokale eingefahren. Siegfried Horn wurde in der Klasse M 8 (65-69 Jahre) 15. Für Lydija Wegerdt gab es sogar noch eine Medaille dazu, denn sie wurde Vizeeuropameisterin.

Europameisterschaft 2007 im Straßenrennen in Žd'ár nad Sázavou
Siegerehrung Klasse W 6 (Frauen ab 60 Jahre)
von links: Lydija Wegerdt, Bohumila Lomová (Tschechien) im Europameistertrikot
und Libuše Němcová (Tschechien)


Auch die Zeitfahrstrecke über eine für alle Altersklassen gleiche Distanz von 22.2 km hatte es in sich. Sie war mit zwei bis zu 2.5 km langen knackigen Anstiegen gespickt und für ein Zeitfahren eigentlich zu schwer. Etliche Male konnte man deshalb von Teilnehmern hören: "Das ist doch ein Bergzeitfahren!"

Unsere Renner schlugen sich wacker: Jürgen Röhr wurde 19., Gunter Häntsch 18.. Auf der Bühne bzw. dem Podium standen wieder Siegfried Horn dieses Mal mit einem 8. Platz und Lydija Wegerdt wiederum als Vizeeuropameisterin.

Europameisterschaft 2007 im Einzelzeitfahren in Žd'ár nad Sázavou
Gunter Häntsch in Aktion

Wie der Renndirektor der Europameisterschaften, Pavel Doležel, erklärte, wird der Tschechische Radsportverband die Masters Europameisterschaften bis 2012 ausrichten. Žd'ár nad Sázavou als Austragungsort ist nahezu sicher. Also lohnt es sich für unsere Senioren, den Spruch "Berge sind unser Hobby" immer vor Augen zu haben.

Europameisterschaft 2007 im Einzelzeitfahren in Žd'ár nad Sázavou
Siegerehrung Klasse M 7( 65-69 Jahre), Platz 5 bis 8
von links: Nikolais Pusnickis (Lettland), Petr Jerman (Tschechien),
Wilhelm Pauli (Deutschland) und Siegfried Horn

Von Žd'ár nad Sázavou wurde gleich zu den nächsten Rennen in Tschechien durchgestartet. Es ist schon zur Tradition geworden, dass der RV ZWENKAU an den immer am 5. und 6. Juli (tschechische Nationalfeiertage) in Roudnice nad Labem vom Radverein KCR (Klub cyklistů roudnických) ausgerichteten Rennen "Giro de Zavadilka" (3er-Mannschaftszeitfahren) und "Internationale Masters Meisterschaft von Roudnice" teilnimmt.

Beim Mannschaftszeitfahren über 21.5 km erkämpfte sich RV ZWENKAU 1 mit Gunter Häntsch, Siegfried Horn und den kurzfristig vor Ort als "Ersatzfahrer" in die Mannschaft gekommenen starken Gaststarter Manfred Kroh vom RSC Wunstorf bei heftigem Gegen- und Seitenwind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40.2 km/h den 2. Platz in der Altersklasse über 180 Jahre gesamt.

Bei der in der gleichen Altersklasse startenden Mannschaft RV ZWENKAU 2 mit Günter Arndt, Joachim Helzig und Frieder Rammler lief es nicht annähernd so gut wie bei der ersten Mannschaft, so dass es nur zu einem 6. Platz reichte.

Gut in Szene setzte sich Siegfried Horn bei den Masters Meisterschaften über 43 km in der Alterklasse 60-69 Jahre. In einer drei Minuten nach einem Spitzen-Duo ankommenden vierzehnköpfigen Verfolgergruppe war er im Spurt Drittbester und sicherte sich damit einen guten 5. Platz. Joachim Helzig beendete dieses Rennen als 18.

Im Wettbewerb der 50- bis 59-Jährigen über eine Distanz von 64. 5 km wurde Gunter Häntsch 10.

Kein gutes Ende nahmen die Masters Meisterschaften für Lydija Wegerdt, die in der Altersklasse Frauen ab 56 Jahre/ Männer über 70 Jahre in das 21.5 km lange Rennen gegangen war. Bis 150 m vor dem Ziel befand sie sich in aussichtsreicher Position in der Spitzengruppe.

Als unmittelbar vor ihr ein tschechischer Fahrer aus bisher unerfindlichen Gründen zu Fall kam, wurde sie und die hinter ihr fahrende Senioreneuropameisterin in dessen Sturz verwickelt. Und dieser hatte böse Folgen: zwei Schlüsselbein- und drei Rippenbrüche bei den Kontrahenten, ein gebrochener Ellenbogen bei Lydija.

Während die beiden nach einer Erstbehandlung das Krankenhaus in Roudnice sofort wieder verlassen durften, blieb Lydija dort ein sechstägiger Aufenthalt mit Operation des Ellenbogens nicht erspart. Der Sturz war so spektakulär, dass er sogar im Bericht über die Masters Meisterschaften auf der Sportseite der Tageszeitung von Litoměřice erwähnt wurde.

Durch die Verletzung ist Lydijas Start bei den Seniorenweltmeisterschaften Ende Augus in St. Johann in Tirol (Österreich) sehr fraglich. Das ist schade, denn sie hatte dieses Jahr nicht nur fleißig, sondern auch methodisch anders trainiert. Sie war so gut wie noch nie in Form und hatte sich für St. Johann hohe Ziele gesetzt.

Der RV ZWENKAU wünscht Lydija gute Besserung und eine baldige Rückkehr in den Rennsport.

G. Arndt


01.07.2007    Viermal Edelmetall bei Landesjugendspielen

Bei den Landesjugendspielen 2007 in Dresden ging der Zwenkauer Radsportnachwuchs in einem Kriterium mit sechs Fahrern in drei Altersklassen an den Start.

Claudia Krostitz musste im Rennen der Juniorinnen und somit eine Altersklasse höher als normal starten. Sie fuhr die gesamte Distanz gut mit und wurde in ihrer Altersklassenwertung, U 17 weiblich, Siegerin der Landesjugendspiele.

In der Klasse U 11 zählten unsere drei Teilnehmer Toni Franz, Domenico Hoppe und Lena-Marie Gerstäcker zu den Favoriten und wurden dieser Erwartung gerecht. In der genannten Reihenfolge belegten sie die Plätze zwei bis vier. Lena-Marie Gerstäcker war somit auch Siegerin der in dieser Klasse teilnehmenden Mädchen.

Tobias Wölfel und Maximilian May konnten sich im Rennen der Klasse U 15 im Fahrerfeld gut behaupten und bestätigten die positive Leistungstendenz aus den vergangenen Rennen.



Landesjugendspiele Sachsen 2007 Straße in Dresden
von links: Toni Franz, Lena-Marie Gerstäcker, Domenico Hoppe

D. Gerstäcker


24.06.2007  Yvonne Most Landesmeisterin und Nachwuchs in Rossau im
                       Einsatz

Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften der Radsportverbände von Sachsen und Sachsen-Anhalt im Einzelzeitfahren am 24.06.07 in Möckern bei Magdeburg konnte der RV Zwenkau 1890 e.V. einen Titel verbuchen.

Unsere im Rennen der Elite Frauen startende Seniorin Yvonne Most benötigte für die 15 km eine Fahrzeit von 27:17,2 min und siegte mit über einer Minute Vorsprung.

Im Rennen der U 17 weiblich ging Claudia Krostitz ins Rennen. Mangels Konkurrenz wurde sie leider nicht als Landesmeisterin gewertet. Die Strecke von 12,8 km legte sie in nur 22:23,8 min zurück.

Philip Dörr startete im Rennen der U 17 männlich. Nach gerade überstandener Krankheit konnte er mit den Besten noch nicht mithalten und belegte Rang 26.


Zeitgleich fand in Rossau der zweite Lauf des "Redvil-Cup 2007" statt. Beim Straßenrennen der Altersklasse U 11 weiblich siegte Lena-Marie Gerstäcker. Nach ihrem Sieg beim ersten Rennen Ende Mai führt sie nun in der Cup-Wertung und benötigt beim abschließenden Einzelzeitfahren im September mindestens Rang 3, um Gesamtsiegerin zu werden.

In der Klasse U11 männlich konnte Toni Franz seinen dritten Rang vom Auftaktrennen wiederholen.

Tobias Wölfel verpasste in der Klasse U 15 männlich mit Platz 11 den Sprung unter die ersten Zehn nur knapp. Er zeigte aber, gemessen am Rennverlauf, seine bisher beste Leistung in dieser Saison, auf der sich weiter aufbauen lässt.

D. Gerstäcker


17.06.2007       Erfolgreicher Einstand

Yvonne Most (im Foto links) hatte sich für ihren ersten Start bei einem Lizenzrennen in der Klasse Elite Frauen mit dem "18. Rund um das Muldental" in Nerchau über eine Distanz von 78 km gleich einen "harten Brocken" vorgenommen. Und sie hat die Prüfung mit Bravour bestanden: als Älteste unter den Starterinnen ließ sie auf dem anspruchsvollen bergigen Kurs noch einige von den ganz jungen Frauen hinter sich und belegte einen bemerkenswerten 10. Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

G. Arndt
Foto: L. Wegerdt


13.05.2007       Philip Dörr gewinnt sein erstes Radrennen

Durch die Teilnahme am  3. Radsport-Schnuppertag des RV ZWENKAU 1890 im Juni 2006 hat Philip Dörr den Weg zum Radsport und in unseren Verein gefunden. Schon bei Hobby- und Jedermannradrennen (u. a. Dritter bei den Wurzener „young neuseen classics“ 2006) zeigte sich, dass ein radsportliches Talent in ihm steckt. Gute Leistungen bei seinen ersten Rennen im Lizenzbereich auf Bahn und Straße in diesem Jahr bestätigen das.

Nun hat Philip beim 4. Oberguriger Straßenpreis in der Klasse U 17 sein erstes Rennen über 49 km gewonnen. In der letzten von sieben Runden hat er am Anstieg angegriffen und den daraus gewonnenen Vorsprung auf der Abfahrt bis ins Ziel verteidigt.

Herzlichen Glückwunsch!

G. Arndt


06.05.2007       Zwenkauer Radsportnachwuchs trotzt Bergen

Gerade einmal fünf Tage nach den erfolgreichen Landesverbandsmeisterschaften im Kriterium mussten sich die Zwenkauer Nachwuchsradsportler nun bei den Landesverbandsmeisterschaften im Straßenrennen beweisen. Für Flachländer hielt der Kurs in und um Beierfeld nicht gewohnte Anstiege bereit. Entsprechend aufgeregt gingen die neun Starter in die Rennen ihrer jeweiligen Altersklassen.

Am erfolgreichsten schnitten unsere Jüngsten ab. Toni Franz holte sich in der Klasse U 11 männlich den Vizemeistertitel und Domenico Hoppe konnte trotz eines Sturzes noch einen tollen fünften Rang einfahren. Bei den Mädchen dieser Altersklasse fuhr Lena-Marie Gerstäcker auf den dritten Platz.

Mit Rang 15 bewies Tony Nico Weimann in dem großen Starterfeld der Fahrer der Klasse U 13 männlich seine aufsteigende Tendenz.

In der Klasse U17 männlich bestätigte Philip Dörr mit Platz 11 seine schon bei der Landesverbandsmeisterschaft im Kriterium gezeigten guten Leistungen.

Keinen der gestarteten Zwenkauer konnten die schweren Anstiege stoppen. Alle fuhren ihren Rennen bis zum Ende durch.


D. Gesrtäcker

01.05.2007       Zwenkauer Rennsportnachwuchs erfolgreich

Beim ersten Saisonhöhepunkt, den Landesverbandsmeisterschaften im Kriterium am 1. Mai in Lichtenstein, gingen die Nachwuchsrennsportler des RV Zwenkau mit acht Teilnehmern in sechs Altersklassen an den Start. Dabei konnten einige sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Bei den Jüngsten, den Startern der Klasse U11, wurde Lena-Marie Gerstäcker bei den Mädchen Vizemeisterin und bei den Jungen fuhr Toni Franz auf den 3. Platz.

Bei seinem zweiten Renneinsatz überhaupt belegte Philip Dörr in der Klasse U 17 einen hervorragenden 6. Platz.

Claudia Krostitz setzte sich bei der weiblichen Jugend (U 17) durch und wurde Erste. Leider wurde sie nicht als Landesmeisterin gewertet, da die erforderliche Mindestteilnehmerzahl in dieser Altersklasse nicht erfüllt war.

In den Klassen U 13 und U 15 konnten die Zwenkauer Nachwuchsrenner ihre bisherigen guten Trainingseindrücke im Wettkampf leider noch nicht bestätigen.

Siegerehrung bei der Landesverbandsmeisterschaft im Kriterium am 01.05.07 in Lichtenstein

erste von links: Lena-Marie Gerstäcker




erster von rechts: Toni Franz

D. Gesrtäcker


2006

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. heißt ganz herzlich willkommen:

Mario Chemnitz
Philip Dörr
Josef Eiselt
Toni Franz
Lena-Marie Gerstäcker
Dr. Wolfgang Honeit
Domenico Hoppe
Jens Kajinowski
Claudia Krostitz
Frank Lehmann
Maximilian May
Günter Nitz
René Papmahl
Jennifer Richter
Elisabeth Ried


02.12.2006   Auszeichnungen

Anläßlich der Jahreshauptversammlung des RV ZWENKAU 1890 e. V. am 02.12.2006 wurden mit der Silbernen Ehrennadel des Sächsischen Radfahrer-Bundes e. V. geehrt:

                                                 Christine Scheffler                                                              

für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für unseren Verein, insbesondere als Kassenprüferin. Dieses für die Vereinsarbeit äußerst wichtige Amt übt sie mit viel Umsicht aus und nicht zuletzt Ihrer Tätigkeit ist es zu verdanken, dass der RV ZWENKAU auch in schwierigen Zeiten (Rückgang von Sponsorenleistungen und Kostenanstieg) auf einem soliden finanziellen Fundament steht. Darüberhinaus ist Christine stets bereit, über ihren Aufgabenbereich hinaus den Verein bei seinen zahlreichen Aktivitäten wie Vorbereitung und Durchführung der jährlichen RTF und der Radrennen (Großer Preis der Stadt Zwenkau und neuseen classics) zu unterstützen.

                                                 Dirk Gerstäcker

für seinen außerordentlichen ehrenamtlichen Einsatz beim Aufbau einer mittlerweile aus 14 Mitgliedern bestehenden Rennsportnachwuchsabteilung im RV ZWENKAU. So konnte erstmalig seit Bestehen des Vereins ein regelmäßiger Trainings- und Wettkampfbetrieb für Kinder und Jugendliche etabliert werden, der sich wachsender Beliebtheit erfreut.
Bemerkenswert ist sein großes Engagement bei der Organisation der neuseen classics. Hier hat er die Verantwortung für die mit viel Arbeit verbundene Erstellung der Meldeunterlagen und die Registrierung der Anmeldungen für die Jedermannradennen übernommen.



Christine Scheffler (links) und Dirk Gerstäcker bei der Verleihung der Silbernen
Ehrennadel des SRB durch die Geschäftsführerin des SRB, Manuela Götze

Foto: U. Krause


30.07.2006   Vattenfall Cyclassics - das Radrennen für Profis und Jedermann

Neben dem Profiradrennen beziehen die Vattenfall Cyclassics ihre Faszination zu einem Großteil aus den verschiedenen Jedermannradrennen über 55, 100 und 155 km.

Etwa 20 000 Jedermann-Fahrerinnen und -Fahrer traten in Hamburg auf den Spuren der Radprofis in die Pedale und ließen sich in der Hansestadt und im Umland bei Volksfeststimmung von mehr als 700.000 begeisterten Zuschauern an der Strecke anfeuern.

Unter den Startern waren auch vier Radsportler des RV ZWENKAU 1890 e. V.:
Lydija Wegerdt, Frieder Rammler und Joachim Helzig auf der 55 km-Strecke sowie Jürgen Linke auf der 100 km-Strecke.


Leider wurden die Jedermannradrennen von zahlreichen Stürzen überschattet. Erwischt hatte es auch bei km 35 Frieder Rammler, bis dahin zusammen mit Lydija Wegerdt und Joachim Helzig in der Spitze des Blockes I fahrend. Nachdem Lydija Joachim zum Unfallort zurückgeholt hatte, kümmerten sich beide, ohne an ihre eigene PLatzierung zu denken, um die Sicherstellung der medizinischen Erstversorgung von Frieder und setzten erst danach ihr Rennen fort.

Trotz dieser Zwangspause von etlichen Minuten belegte Lydija in der Klasse Seniorinnen 3 mit nur knapp 2 min Rückstand auf die Siegerin noch den dritten Platz unter den 102 durchs Ziel gefahrenen Seniorinnen 3. Bei "normalem" Rennverlauf hätte sie das Rennen in dieser Klasse gewonnen. Der RV Zwenkau gratuliert zu dieser ausgezeichneten Leistung!

Auch Joachim wäre in der Klasse Senioren 4 unter den 427 Fahrern, die das Ziel erreicht haben, statt 112. etwa 40. geworden.

Von den Startern des RV Zwenkau erreichte somit nur Jürgen Linke unter realen Bedingungen das Ziel. Im 100 km-Rennen belegte er in der Klasse Senioren 3 Platz 231 unter 999 im Ziel registrierten Teilnehmern.

Am Vorabend des Rennens - Tipps von Radprofi Alexander Winokurow für Lydija


G. Arndt


 

16.07.2006    Tobias Wölfel erfolgreich auf Leipziger Radrennbahn

Am Samstag, dem 15.07.06, fanden im Rahmen des "77. Großen Preises der Stadt Leipzig" zwei Nachwuchswettbewerbe statt. Für den RV Zwenkau 1890 e.V.
starteten in der Klasse der Schüler U13 Tobias Wölfel und Tony Weimann. Im ersten Wettbewerb, einem Punktefahren über 12 Runden, belegte Tobias Wölfel einen guten 6. Rang. Im Ausscheidungsfahren, dem zweiten Wettbewerb des Tages für die Schüler, konnte er sein Ergebnis nochmals verbessern und fuhr auf Platz vier. Mit Rang 10 in diesem Rennen machte Tony Weimann ebenfalls auf sich aufmerksam.

Am Sonntag nahmen die Zwenkauer Nachwuchsrenner beim Kriterium im Rahmen der Chemnitzer Radsporttage teil. Auch hier zeigt sich Tobias als Bester der Zwenkauer. Mit den Verfolgern kam er kurz nach der Spitzengruppe ins Ziel.

D. Gerstäcker


21.05.2006    Sieg für Zwenkauer Radsportnachwuchs

Radsport in Zwenkau ist nicht erst seit den neuseen classics populär. Jedoch hat diese Großveranstaltung maßgeblichen Anteil daran, dass wieder verstärkt Kinder und Jugendliche Interesse an dieser schönen Sportart finden. Der Zwenkauer Nachwuchs nutzte natürlich die Gelegenheit um sich hier, beim Heimrennen zu präsentieren. Insgesamt 9 Starterinnen und Starter gingen bei den beiden Nachwuchsradrennen an den Start. Und dies mit tollem Erfolg.

Nach einer geschickten Renneinteilung fuhr Philipp Reichelt beim Rennen der 11 bis 15-jährigen den ersten Sieg dieser Saison ein. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte sein Mannschaftskamerad Tobias Wölfel, der am Ende auf Rang 6 landete. Jennifer Richter und Philipp Hübner mit Platz 10 und 11, Toni Nico Weimann und Maximilian Matheuszik mit Rang 15 und 16 sowie Richard Ried als 23. komplettierten das starke Ergebnis in diesem Rennen, in dem 60 Mädchen und Jungen am Start waren.

Im Rennen bis 10 Jahre starteten 96 (!) Mädchen und Jungen, unter ihnen Elisabeth Ried und Lena-Marie Gerstäcker. Beide belegten gegen starke „männliche“ Konkurrenz einen tollen 11. und 12. Platz.

Diese positiven Eindrücke sind genügend Motivation für das bevorstehende Trainingslager der Zwenkauer Nachwuchssportler über Himmelfahrt in Windischleuba.

Die Nachwuchsrenner des RV Zwenkau nicht nur am Start ganz weit vorn

D. Gerstäcker
Foto: radsportphoto.net (S. Müßiggang)


09.04.2006    Erster Renneinsatz für Zwenkauer Radsportnachwuchs

Die neuseenclassics - "rund um die braunkohle“ 2005 mit den zwei Nachwuchs-rennen und der anschließende Radsportschnuppertag des RV ZWENKAU 1890 hatten bei Kindern und Jugendlichen das Interesse am Radsport und an unserem Verein geweckt, so dass wir im August 2005 eine Radsportnachwuchsgruppe gegründet haben. Damals noch fünf Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren umfasst sie heute bereits 10 Kinder und Jugendliche.

Am 09.04.06 stand der erste Renneinsatz beim Kriterium "Am neuen Zentralstadion", traditionell der Saisonauftakt in Sachsen, auf dem Programm. Gleichermaßen aufgeregt waren die Starter und Betreuer. Wie würden sich unserer Kinder schlagen? Hat das Wintertraining Früchte getragen? Fährt uns die Konkurrenz davon?

Die Antwort vornweg. Alle Starter haben super gekämpft und sich wacker geschlagen. In der Altersklasse U13 kam Toni Weimann als 21. und Maximilian Matheuszik als 26. ins Ziel. In der Altersklasse U15 starteten Philipp Hübner und Philipp Reichelt. In ihrem Rennen, in dem auch noch die Starterinnen der U 17 mitfuhren, hatten sie es schwer, in diesem großen Feld mitzuhalten. Nichtsdestotrotz fuhren sie ein gutes Rennen und hatten danach nur eine Antwort – Jetzt erst recht!

Das heißt in den kommenden Wochen, die durch den langen Winter noch fehlenden Trainingskilometer aufzuholen und auch auf der taktischen Seite weiter Fortschritte zu machen. Die nächsten Rennen sind am 23.04. in Rossau und am 07.05. in Falkenstein bei der Landesverbandsmeisterschaft.

 

 
Philipp Hübner, Ph. Reichelt      Maximilian Matheuszik        Toni Nico Weimann
 
D. Gerstäcker



09.04.2006    16. RTF "Rund um die Elsteraue" des RV ZWENKAU

Trotz des kühlen Aprilwetters ließen es sich 301 Radsportlerinnen und Rad-sportler nicht nehmen, bei unserer 16. RTF zu starten. Auf unterschiedlich langen und gut ausgeschilderten Strecken von 28 km (Familientour), 44, 82, 114 und 151 km konnten die Teilnehmer je nach Lust, Laune und Leistungsvermögen ihren Spaß am Radfahren finden. Für das leibliche Wohl war an den Kontrollpunkten unterwegs und im Start- / Zielbereich gesorgt.

Prominentester Starter war der viermalige DDR-Meister im Straßenrennen Martin Goetze vom RSV "AC" Leipzig, der selbstverständlich die 151 km lange Strecke absolvierte und als einer der Ersten im Ziel war.

Der Pokal für die teilnehmerstärkste Mannschaft ging an den RMC Schloß Neuhaus mit 23 Startern. Auf den Plätzen folgten SV Aufbau Altenburg mit 22 und RSV "AC" Leipzig mit 18 Teilnehmern.

Den Pokal für den am weitesten angereisten Sportler nahm Rudolf Korn aus Dinslaken in Empfang.

G. Arndt
Fotomontage: L. Wegerdt


08.04.2006    Auszeichnungen

Auf der Sportparty am 8. April 2006 in der Stadthalle Zwenkau erfolgte die Sportlerehrung des Landkreises Leipziger Land. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2005 durch die Leser der LVZ kamen unsere Vereinsmitglieder Lydija Wegerdt und Frieder Rammler auf den zweiten bzw. vierten Platz.
Dazu unser herzlicher Glückwunsch.



Foto: G. Arndt



02.04.2006   Trainingslager auf Mallorca

Vom 18.03.-01.04.2006 waren 13 Vereinsmitglieder und 5 Gäste des RV Zwenkau zum Radsporttraining auf Mallorca. Der lange Winter in heimischen Gefilden hatte dazu geführt, dass bei den meisten nur eine ganz kleine Kilometerzahl in den Trainingsbüchern vermerkt war. Das sollte sich ändern!

Nach den ersten drei etwas kühleren Tagen, an denen wir auch zweimal richtig nass geworden sind, dachten wir schon, wie in den letzten zwei Jahren in eine "März-Mallorcawetteranomalie" geraten zu sein. Weit gefehlt! Ab dem vierten Tag verhielt sich das Wetter so, wie wir es schon oft im März auf Mallorca hatten: Sonne und Temperaturen zwischen 14 und 23°. So konnten wir, meistens in kurzen Radhosen, richtig loslegen und die Daheimgebliebenen nur bedauern, die nach wie vor Schnee und Minusgrade zu ertragen hatten.

Das "Mallorca-Team" des RV Zwenkau im Trikot der neuseen classics

Hatten wir jahrelang unsere Aufenthaltsorte im Nord- und Südosten der Insel gewählt, stand mit S`Arenal an der Playa de Palma einmal etwas ganz anderes auf dem Programm. Nachdem wir die neue Gegend in unseren Orientierungssinn "einprogrammiert" hatten und die Landkarten in den Trikottaschen bleiben konnten, fanden sich auch hier Touren für jedermanns Geschmack: flach im Süden der Insel, wellig in der Mitte und knackige Bergauffahrten in die Berge der Tramuntana.

Wo geht's lang?

Die Nähe zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie Palma, Valldemosa, Sóller, hat etwas für sich. Ein Besuch dieser Orte stand an "radfreien" Tagen auf dem Programm.

Immer wenn wir bei unseren Trainingsfahrten in Felanitx durch die Passeig de Ramon Llull kommen, ist es für uns ein Muss anzuhalten und in den Fahrradladen des sechsmaligen Weltmeisters im Steherrennen Guillem Timoner zu gehen. Dieses Jahr gab es einen besonderen Anlass: der Champion feierte am 24. März seinen 80. Geburtstag.

Gratulanten vom RV Zwenkau bei Guillem Timoner in Felanitx

In verschiedenen Leistungsgruppen wurde sportlich engagiert oder gemütlich touristisch trainiert. Nach 14 Tagen sahen die Einträge in den Trainingsbüchern wesentlich freundlicher aus: zwischen 460 und 1420 km hatten die Zwenkauer in den Beinen. Die Radsportsaison 2006 kann kommen!

G. Arndt


04. / 05.03.2006    Saisonvorbereitung per Pedes

Die neue Radsportsaison wirft Ihre Schatten bereits voraus, auch wenn der Winter nicht so richtig weichen möchte. Trotz aller Wetterwidrigkeiten stecken die Zwenkauer Radsportler bereits mitten in der Rennvorbereitung für 2006. Am 4. März tauschten fünf Vereinsmitglieder jedoch das Fahrrad mit den Laufschuhen und starteten beim 30. Fockeberglauf in Leipzig.

Aus der neu gegründeten Nachwuchssportgruppe, welche bereits 8 Kinder zählt, starteten Philipp Hübner (12 Jahre) und Tobias Wölfel (11 Jahre) beim Schnupperlauf über 4 km. Und das mit Erfolg!
Philipp kam in der Gesamtwertung auf den zweiten (AK 1.) und Tobias auf den zehnten (AK 2.) Platz ein.
Ebenfalls im Schnupperlauf konnte sich Susann Scheffler insgesamt auf Rang 2 (AK 1.) platzieren.

Im Hauptlauf über 12 km gingen dann die beiden C-Lizenz- Fahrer Mario Chemnitz und Dirk Gerstäcker ins Rennen. Beide erreichten ihr selbst formuliertes Ziel, unter 58 Minuten zu laufen. Mario verfügte am Ende über die besseren Reserven und kam als 18. (AK 3.) und Dirk kurz dahinter als 19. (AK 5.) ins Ziel.

Philipp Hübner und Tobias Wölfel starteten dann am 5. März in Eilenburg beim 10. Mazda-Lauf. Auch hier ließen sich die Ergebnisse sehen. Über 5 km erreichte Philipp in einer Zeit von 0:23:58 min den 31. Platz (AK 7.) und Tobias in 0:28:49 min den 73. Platz (AK 9.)

Philipp Hübner, Susann Scheffler und Tobias Wölfel

Mario Chemnitz und Dirk Gerstäcker beim Beginn der letzten Runde

D. Gerstäcker


 

 

2005

Neue Vereinsmitglieder

Der RV ZWENKAU 1890 e. V. heißt ganz herzlich willkommen:

Michael Fischer
Lisa Gärtitz
Florian Honeit
Philipp Hübner
Frank Kolossa
Ulf Loch
Peter Luge
Maximilian Matheuszik
Philipp Reichelt
Richard Ried
Tony Weimann
Kerstin Wölfel
Tobias Wölfel


03.12.2005     Neuer Vereinsvorstand

Bei der Jahreshauptversammlung des RV ZWENKAU 1890 e. V. am 03.12.2005 erfolgte turnusmäßig die Wahl des Vereinsvorstandes. Einstimmig gewählt wurden:

Henry Scheffler Vorsitzender
Uwe Krause stellvertretender Vorsitzender
Günter Arndt Rennsport
Dirk Gerstäcker Kinder- und Jugendsport
Jürgen Linke Radtourenfahren
Kerstin Wölfel Kasse
Gisline Redepenning Presse
Harald Redepenning Beisitzer (Organisation Radrennen neuseen classics)
Jens Schlesinger Beisitzer (Organisation allgemein)

 



Uwe Krause, Jürgen Linke, Jens Schlesinger, Günter Arndt, Dirk Gerstäcker,
Kerstin Wölfel, Henry Scheffler, Gislinde Redepenning, Harald Redepenning
(v. l.)


Aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden sind
Uta Schlesinger als Kassenwart und Günter Eichler als stellvertretender Vereinsvorsitzender. Herzlichen Dank für Eure langjährige Tätigkeit im Vorstand.

 



03.12.2005     Auszeichnungen

Für sein langjähriges Wirken im Radrennsport wurde Frieder Rammler (im Bild links) mit der Silbernen Ehrennadel des Sächsischen Radfahrer-Bundes e. V. geehrt. Die gleiche Auszeichnung erhielt Joachim Helzig für seinen engagierten ehrenamtlichen Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Radrennen "young neuseen classics" und seine stete Hilfsbereitschaft und Mitarbeit bei den vielen im Verein zu bewältigenden organisatorischen Aufgaben.

Herzlichen Glückwunsch!



01.08.2005    Kinder- und Jugendsportgruppe gegründet

Der vom RV ZWENKAU angebotene Radsport-Schnuppertag und die von uns ausgerichteten Young neuseen classics haben Wirkung gezeigt:
6 Kinder und zwei Jugendliche haben sich in unserem Verein angemeldet, um den Großen des Radrennsportes nachzueifern. Betreut werden die Jungrenner von Dirk Gerstäcker und Übungsleiter Stephan Schürhoff. Aus Mitteln des Vereins wurden für die Kinder drei Rennräder aufgebaut und das vierte in Auftrag gegeben. Unsere Jüngsten werden noch in diesem Jahr bei zwei Hobby-Rennen und unseren Vereinsmeisterschaften starten.
Richtig zur Sache wird es gehen, wenn unser Nachwuchs im kommenden Jahr bei Radrennen im Lizenz-Bereich antreten wird. Dafür wünschen wir alles Gute, Freude und viel Erfolg.

"Strahlemann"  -  Maximilian Matheuszik mit seinem ersten Renner

G. Arndt


 

23.04.2005     Auszeichnungen

Auf der Sportparty 2005 am 23. April 2005 in der Stadthalle Markranstädt erfolgte die Sportlerehrung des Landkreises Leipziger Land 2004.

Bei der Wahl der Sportlerin des Jahres 2004 des Landkreises Leipziger Land erreichte unsere Seniorenradrennsportlerin Lydija Wegerdt einen 6. Platz.

Unser nationaler BDR-Kommissär Thomas Scheibe wurde für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit im Radsport ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch!

G. Arndt



Vorbereitungen auf die Radsportsaison 2005

Unmittelbar nach dem Weihnachtsfest 2004 hieß es für einige Radsportler des Vereins: auf ins Vogtland!. Ziel war Klingenthal, um für drei Tage auf Langlaufski im Bereich "Grundlagenausdauer" zu trainieren.

Ausreichend frischer Pulverschnee war vorhanden und so wurden etliche Kilometer auf der landschaftlich schönen Kammloipe zwischen Klingenthal und Schneckenstein zurückgelegt. Dabei schlossen wir uns den Sportlern vom SV Lok Eilenburg - Abteilung Ski - an, die mit ihren Skilangläufern und Skispringern uns gegenüber allerdings einige Trainingsvorteile hatten.

Trotzdem hatten alle ihren Spaß und waren sich einig, dass so ein Trainingscamp eine Wiederholung verdient.


D. Gerstäcker

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

^ nach oben ^

 
 Kontakt
Vereinsvorsitzender: Henry Scheffler
Stellv. Vorsitzender: Frank Dörr
Rennsport: Günter Arndt
Kinder- und Jugendsport:  
Radtourenfahren (RTF): Jürgen Linke
Presse: Frank Hempel
Kasse: Kerstin Wölfel
Webmaster: Michael Birkner
E-Mail: info@rv-zwenkau.de